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kcn ausgeschmückt, wie es folgende Zusammenstellung beut-,lieh zeigen wird.
Um mit der ältesten Kirche Berlins, mit der St. Ni-kolaikirche den Anfang zu machen, so schmücken den be-reits im I. 1716 von dem damaligen Hofmaler SamuelTheodor Gcricke gezeichneten und ausgeführten Altar, dreiGemälde von Rode. Das große Altarblatt stellt die Ver-klärung Christi auf Tabor vor; diesem Bilde zur Seite, dochetwas hinterwärts, in einer eigenen Dekoration, befindensich Christi Gespräch mit den Pharisäern über den Zins-groschen und seine Ausführung zun, Tode i). — Die Ma-rienkirche enthält neun Bilder unsers Künstlers; zuerst bie-tet uns der jetzige durch den Bildhauer Meier verfertigte,im I. 1762 eingeweihte Altar drei Gemälde; das Haupt-gcmäldc, eine Abnahme Christi vom Kreuze, zur linkenHand Christi Leiden am Oclbcrgc, zur rechten Thomas, der
aus Siebenbürgen, hernach einige Jahre bei Pesne, reisete dar-auf nach Frankreich, wo er Karl Vanloo, Restant u. a. besuchte,und endlich nach Italien. Nach seiner Zurückknnst in sein Vaterlandhat er fleißig und ausgezeichnet gearbeitet. Außer den hier angege-benen Werken, womit er Berlins Kirchen geziert hat, hat er in ver-schiedenen Privathäusern besonders im Hause No. 73 der Wilhclms-straßc, damals dem Fürsten Sacken gehörig,'Oeckenstücke und anderehistorische Zusammensetzungen gemalt; in Potsdam im neuen Schlossesind auch in einem Saale drei große Deckenstücke von ihm, der großenMenge Staffeleistücke und Bildnisse, die man von seiner Hand in Berlinantrifft, zu geschweigen. Im berlinischen Liathhause befinden sich imSessionszimmer des Magistrats, außer a?ten Gemälden der Hohen-zollerschcn Kurfürsten, auch einige Stücke von Rode; dieser Künstlerhat auch viele Blätter in Kupfer geätzct. Er wohnte in der Kloster-straße in seinem Hause No. 82, wo er auch gestorben ist. Ramlerhat, wie bekannt, eine seiner Oden an ihn gerichtet.
1) Die St. Nikolaikirche, S. 14. — Die drei Gemälde vonRode in der Petrikirche, die Verspottung Christi durch Herodes; daSAbendmahl, und Paulus zu Athen, sind sowohl, als daS Marmor-dcnkmal G. C. Daums im 1.1743, von Ebenrecht gemacht, und dieKirchenbibliothek, durch die Feuersbrunst von 1809 vernichtet worden.