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relicf ruhig zu Pferde, und blickt nach den links liegendeneben genannten Höhen, auf welche man die Armee hinaufdcfilircn sieht. In der Ferne kommt sch-m ein preußischerGrenadier in vollem Laufe, und bringt dein General Zieteneine österreichische Fahne, als Zeichen des Sieges. DieInschrift dieses Basreliefs ist: Zielen auf den SiptitzcrHöhen. Torgau den 5. Nov. 1760.
Dem Andenken preußischer Helden, die sich unter Frie-drich Ii. in den schlesischen Kriegen ausgezeichnet hatten,waren schon vier große Gemälde unter der vorigen Regie-rung und eins unter Friedrich Wilhelm 11. geweiht und inder Garnisonkirchc, neben einer großen Anzahl von erober-ten Fahnen und Standarten als Siegeszeichen aufgestelltworden; diese fünf Gemälde sind Schwerin, der sterbendden ihn krönenden Sieg umfaßt. Auf ihm liegt die Fahne,mit welcher in der Hand er im I. 1757 bei Prag denHeldentod starb; Winterfeld, dessen Thaten die Muse derGeschichte beschreibt; Kcith, dessen Grab vom Ruhme mitLorbcerzweigcn umwunden wird; Kleist, der Dichter, überdessen Urne die Freundschaft weint; endlich Zieten, mit derStandhaftigkcit, welche, auf eine abgestutzte Säule gelehnt,eine Urne krönt, worauf das Vildniß des Feldherm ist;auf dem Grabmale liegt die Tigerdeckc, unten daran ruhtein Löwe. Diese allegorischen Gemälde, wovon das letzterenur nach dem Tode Zielens unter Friedrich Wilhelm II.den vier ersten beigesellt wurde, sind sämmtlich von demberühmten Historienmaler, und seit dem I. 1783 Direktorder Akademie der Künste, Christian Bernhard Rode. Die-ser Künstler, geboren im I. 1725 zu Berlin, wo er eben-falls sein Leben im I. 1797 beschloß, und dessen Geisteben so fruchtbar als uncrmüdct war, gehört den beidenRegierungen Friedrichs II. und Friedrichs Wilhelms 11.besonders an, er hat, wie wir es schon früher bemerkt ha-ben i), die vorzüglichsten Kirchen Berlins mit seinen Wer-
1) Christian Bernhard Rode lernte anfangs bei Malier