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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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mit übereinander geschlagenen Beinen; mit der linken stützter sich auf seinen Säbel, die Rechte hat er an seinemKinn, als überdächte er den Angriff, den er so eben ma-chen wollte. Das Fußgestell ist von bläulichem schlesischenMarmor, das Unter? und Oberstück von weißem karari»schcn. AN den vier Seiten sind Platten von kararischcmMarmor mit Basreliefs. Auf der Vorderseite sieht mandie Tiegcrdecke, wie sie die Offiziere dieses Regiments ehe«mals am ersten Rcvüetage über die linke Schulter hingen.In der Mitte liest man die Inschrift:Hans Joachim vonZieten, General der Kavallerie, diente von 1714 bis 1784unter Friedrich Wilhelm 1. und Friedrich 11. Ihm er-richtet von Friedrich Wilhelm II." Die drei anderen Sei-ten stellen in halbcrhobener Arbeit, drei merkwürdige Sce-ncn aus Zietcns thatenreichem Leben vor, und zwar ausjedem schlesischen Kriege eine. Zur linken Seite ist das Ge-fecht bei Rothschloß aus dem ersten schlesischen Kriege vor-gestellt. Zieten hatte sich im I. 1735 als Rittmeister, un-ter dem östereichischen Generale Baronnay am Rheine, inder Kunst des kleinen Krieges gebildet. In dem Gefechte,aus dem hier eine Scene vorgestellt ist, hatte Zieten seinenLehrer beinahe gefangen genommen. Daher über dem Bas-relief die Inschrift: Zieten und sein Lehrer Baronnay, Roth-schloß den 22. Julius 1741. An der hintern Seite ist derUcberfall der sächsischen Armee bei katholisch Hennersdorf,aus dem zweiten schlesischen Kriege vorgestellt. Zietens Re-giment focht in diesem Dorfe mit drei sächsischen Kavalle-rie- und einem Infanterie - Regimcntc, eroberte fünf Pau-ken, und nahm endlich, als die schwarzen Husaren ihm zuHülfe kamen, die feindliche Besatzung größtcntheils gefan-gen. Unter dem Basrelief steht: Zieten und vier sächsischeRegimenter. Katholisch Hennersdorf den 25. Nov. 1745.Die vierte Seite ist der großen Schlacht bei Torgau ausdem dritten schlesischen Kriege gewidmet. Zieten trug da-durch wesentlich zum Siege bei, daß er die Höhen von Sip-titz noch spät am Abend besetzte. Zieten hält in dem Bas-