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ward damals ein Hohlspiegel von polirtem Stahl ange-bracht und unter demselben ein prächtiger gläserner, inFrankreich gearbeiteter Kronleuchter, dessen zahlreiches Ker-zenlicht von dem Hohlspiegel fcenartig rcflcktirt wurde. DerVorhang war von dem königl. Theatermaler Verona, dieallegorischen Figuren darauf aber nach B. Rodens Zeich-nung von Rosenberg gemalt. Zwei Musen, die Dichtkunstund Tonkunst, umarmen sich; in einiger Entfernung siehtman in den Wolken die Genien der Tanzkunst, der Male-rei, der Baukunst und Mechanik; unten ist ein offener Tem-pel, und in der Mitte desselben ist die Bildsäule des Apol-lo, dem zwei Priester opfern, hinter diesen ein Gefolgevon Nymphen und Knaben; an dem Altar sind die Zeichendes Schauspiels und einige Knaben, zwischen den Säulenalte und neue Theaterdichter. — Uebrigcns besitzt auchdas Theater eine Wasserkunst, durch welche 500 EimerWasser auf einmal bis in den Giebel des Hauses gebrachtund jede Fcuersgefahr sogleich abgcwandt werden kann.
Man fuhr fort, wie unter der vorigen Regierung, imOpernhause in der Karncvalszeit wöchentlich zweimal, undbei hohen Vermählungen und Hoffesten, italiänische Opernauf königl. Kosten aufzuführen. Nur in Absicht der De-korationen, des Kostüms, des Tanzes, schritt man auch hiermit der Zeit vor. Der König, ein eifriger Musiklicbhabcr,der das Violonccll eben so meisterhaft spielte als FriedrichII. die Flöte, hatte an der Spitze seiner Kapelle Männerwie Reichardt, Righini und Himmel; als KonzertmeisterBenda und Hacke; für das Violoncell Düport und Hans-mann; für das Waldhorn Lebrün, für das Fagott,Ritter, für das Klarinett, Tausch u. a. m. als Sänger,Fantozzi, Fischer, Franz, Hurka und Tombolini; alsSängerin die Signora Marchetti-Fantozzi und Mademois.
gen, es hätten KlZvg Zuschauer darin Platz, so verwechseln sie offenbardie Redouten mit den Theatervorstellungen.
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