für die Rcdouten ist geblieben, so daß wenn dasselbe ingleiche Höhe mit der Bühne gehoben wird, daraus ein ein-ziger Saal gebildet wird, der 4000 Menschen und mit denLogen 0000 Menschen bequem fassen kann. Das Theaterbedurste einer Erhöhung, wenn der Maler nicht in derAusführung seiner Ideen durch die vorhandene Höhe be-schrankt werden sollte. Der Fußboden der Bühne wurdedeswegen um zwei Fuß erniedriget, und die Decke desselbenum anderthalb Fuß erhöhet, das Ganze also um viertehalbFuß höher gemacht. Die Länge des Theaters wurde eben-falls zur besseren Darstellung der Gegenstände vermehrt,und zum Vehufe des Maschinenwesens im Dachwerkc eineVeränderung gemacht. Unter dem Orchester ist ein beson-deres Gewölbe angelegt, welches gleichsam zum Resonanz-boden dient, und hierdurch hat Musik und Gesang an gu-tem Effekt überaus gewonnen. In eben dieser Rücksichtsind im hintern Thcile des Amphitheaters zwei mit Schie-bern versehene Zugröhrcn angebracht. Das Prosceniumbesieht aus vier gcreifcltcn und reich vergoldeten korinthi-schen Säulen, zwischen welchen sich parallel mit .dem erstenund zweiten Rang von jeder Seite zwei Logen übereinan-der befinden. Statt der sonst ziemlich einfachen Loge fürdie königliche Familie, dem Theater gegenüber, wurde, beidem in Rede stehenden Umbau, eine hervorstehende Loge, inForm eines ovalen Saales, mit einer Kuppel angelegt, aufderen Hauptgesims die königliche Krone ruhet, und die vonacht gereifeltcn korinthischen Säulen getragen wird. DieserSäulentempel gehet durch den erstenmnd zweiten Rang, undgereicht dem Hause zur großen Zierde. Die innere Seitedes Prosccniums beträgt 39 Fuß, die Höhe 35, die Tiefe derSchaubühne von den Lampen an, 88 Fuß. Das Hausfaßt gegen 2000 Zuschauer ^). In der Decke des Parterres
ward
1) Wenn Gädicke in seinem Lexikon von Berlin S. 429, Rmnpfin seiner Beschreibung von Berlin. 1823. Th.l. S. 419 und andere sa-gen