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Maler, Joseph Calza, genannt Cuningham; der Historien-maler und Rektor der Akademie Joh. Christoph Frisch; dergeschickte Bildnißmaler Darbes; der berühmte Landschafts-maler Jakob Philipp Hackcrt, im I. 1737 zu Prcnzlowgeboren, der aber den größten Theil seines Lebens in Nea-pel vollbrachte; der Historien- und Portraitmaler AntonPesne, der im I. 1757 starb; sein Schüler Christian Ver-narb Rode, im I. 1725 zu Berlin geboren, dessen Werkedie meisten berlinischen Kirchen zieren, wie wir es nochweiter unten bei der fortgesetzten Beschreibung der Nicolai,Marien - und Garnisonkirchc näher sehen werden; der Hof-maler und Direktor der Akademie der Künste, Nikolaus Bla-sius le Sucur; Heinrich Wilhelm Tischbein; Amadeus Van-loo; Georg und Neinhold Liszewski; Anna Dorothea Thcr-busch, geb. Liszcwska. Neben diesen Malern zeichneten sichals Kupferstecher aus: Daniel Bcrger, der berühmte Da-niel Chodowiccki, Georg Hackert, Eberhard Siegfried Hen-ne, Joh. Heinrich Meil und sein Bruder Joh. WilhelmMeil, die Gebrüder Schleuer!, die Gebrüder Schmidt, Cu-nego und Townley, beide aus England; als Medailleure,-Abrahamson und Daniel Friedrich Loos; als Stukkaturcr,Consiantin Sartori; als geschickte Slickcr in kolorirtcr Ar-beit, Matthias Heynitscheck und Joseph Genclli). — Frie-drich II. kaufte Statücn, Büsten, Münzen, Antiken undKunstwerke aller Art. Die Antiken aus der Polignacschen,Markgraf Baircuthischen und Stoschischen Sammlungen ließer größtenthcils im Antikcntempel im Garten von Sans-Souci aufstellen, so wie er im letzteren Schlosse eine eigeneVildergallcrie errichtete, bei welcher zuerst der Maler Ma-thias Oesterreich aus Hamburg und dann der aus Pots-dam gebürtige Johann Gottlicb Puhlmann, Aufseher wa-ren. Eben so wurde die berliner Bildcrgallerie bereichert,und nicht minder die königl. Bibliothek vom Könige mitmehreren Prachtwcrken beschenkt. Friedrich 1. hatte schondie in der Geschichte und Altcrthumskundc sehr reichhaltigeBibliothek des gelehrten Ministers Ezechiel von Spanhcim