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Bcrlifthki); in Spandow Lehmann; und in Potsdam, außerBürtng, Manger und Hildebrand, noch der französischeBaumeister Piron. — Der Bauadjudant Richter führte inBerlin mehrere ansehnliche Gebäude, thcils nach den Ristscn anderer Architekten, theils nach eigenen Rissen, auf,zum Beispiel das Prinz Karlsche Palais, am Wilhelms«platz, im I. 1736 nach de Boodts Zeichnungen, das grast.Schulcnburgische, jetzige Prinz Radzivilsche Hotel, No. 77in der Wilhclmssiraße, im nämlichen Jahre, späterhin, nacheigenen Ideen, das Lusthaus im Splittgerbcrschen Garten,die drei Splittgerbcrschen Zuckersiedercieu, eine in der Wall«siraße, die beiden anderen in der Stralauervorstadt, dasHaus in dem gräfl. Reußischen Garten (jetzt die Thicrarz«neischulc), nebst einem darin befindlichen viereckigen hohenGebäude zu der damals einzigen Wasserkunst in Berlin.
Zur Verschönerung von Berlin und Potsdam mit Bild-hauerarbeiten trugen am meisten bei: Kaspar Balth. Adam;die Gebrüder Calam; Eben, Vater und Sohn; BenjaminGicfe, ein gcborncr Berliner, der auch das Giessen ver-stand; Glume der Vater und dessen beide Söhne; Joh.Melchior Kambly, durch dessen Hände das Meiste ging,was für den Hof seit 1745 bis 1783 an Bildschnitzcn,Bronzearbeit und feiner Tischlerarbeit gemacht ward; Meierder ältere und jüngere; Joh. Aug. Nahl, aus Berlin; dieGebrüder Räntz, aus Bareith; Joh. Peter Tessaert i) ausParis u. a. m.
Das Innere der königlichen Schlösser und Kirchen inBerlin und Potsdam, so wie die Häuser reicher Privatper-sonen, wurden mit Werken der Maler, Kupferstecher u. s. w.geschmückt, die sich dazumal hier befanden, als da sind die
1) Der Dr. C. Seidel, in dem Werke: die schonen Künste inBerlin im I. 1826 S. 15 bemerkt, dost Nicolai den Namen diesesMeisters, kaum noch kenntlich, in Tassard verwandelt habe, und daßdie neuern Topographen Berlins diesen Jrrthum ihreS sonst verdien-ten Vorgängers buchstäblich nachgeschrieben hätten.