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französischer Nation, welche vorher Mitglieder der Logezu den drei Weltkugeln waren, unter dem Namen clel'/Vml-lis gestiftet, welche im I. 1764 von dem darin aufgenom-menen Herzog von Kork, Bruder des Königs von Eng-land die Erlaubniß erhielten, seinen Namen ihrer damali-gen Benennung beizufügen. Diese Loge kaufte zu ihrenVersammlungen im I. 1779 das Haus nebst Garten No.24 in der Dorotheenstraße, an dem vor einigen Jahrennoch ein Flügel angebauet worden ist, worin sich ein gro-ßer Saal befindet. Vier kleinere Logen sind mit der Mut-terloge in demselben Gebäude vereiniget. Ursprünglich führtesie ihre Protokolle und ihre Korrespondenz in französischerSprache und war eine bloß französische Loge; da sie aberjetzt auch viele Mitglieder deutscher Nation hat, so kann sieeben so gut wie die anderen, als eine deutsche Loge be-trachtet werden. Die neueste große Loge ist aber die großeLaudesloge, ehedem in der Stadt Paris in der Vrüder-straße, jetzt in ihrem eigenen Hause in der Oranienburger-straßr No. 71 und 72, die sich im I. 1770 aus verschie-denen Logen zusammen that, und zu welcher noch 7 vomI. 1770 bis 1777 allmählig gestiftete kleinere oder Jo-hannislogcn gehören.
Bei der fortschreitenden Kultur der Einwohner vonBerlin unter Friedrich II., bei dem hohen Werth den manauf Wissenschaften und geistige Bildung legte, mußten, au-ßer den sogenannten Armen- oder Freischulen, welche un-ter Aussicht des Armcndirektoriums standen, und den vie-len Bürgerschulen, worin, gegen ein sehr mäßiges Schul-geld, den Kindern Fertigkeit im Lesen, Schreiben, Rechnenu. s. w. beigebracht wird, sowohl Mittelschulen zwischenden Volksschulen und den höheren Klassen eines Gym-nasiums, worin, gegen ein höheres Honorar, Sprachunter-richt im Deutschen, Französischen, Lateinischen gegeben, Ge-schichte und Geographie, Naturgeschichte und Naturlehre,Rechnenkunst und Geometrie gelehrt wird, als Pensionenfür Kinder männlichen und weiblichen Geschlechts cntste-