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Schlagbaume, jedoch wie das Potsdammcr und Hallischc, vonbeiden Seiten durch steinerne Pfeiler gehalten, die mit Ad-lern und einigen Krieges-Armaturcn verziert waren. Im I.1767 wurde in dcrKasernensiraße, dicht an der Mauerbeim Brandcnburgerthor, eine Kaserne erbauet, und des-halb die Stadtmauer weiter herausgerückt. Wahrend zweiArmenhäuser in der Dorotheenstraße, das Domhos-pital No. 21 und Dom - Leibrcntcnhof No. 20, in derMitte des 18ten Jahrhunderts angelegt wurden, ließ derKönig, von Boumann dem Vater, im I. 1705, das Hausder Akademie No. 7, ehemals nebst dem Hause No. 6, Kö-nig Friedrichs 1. Hüncrhof, der solchen im 1.1704 seinemLeibkutschcr Jakob Wcrnicke schenkte; im I. 1773 die Ar-tillerie-Kaserne am Wcidendamm; und im nämlichen Jahrefünf Ställe für das Regiment Gensd'armcs, bauen, da dieStälle, welche bis dahin den friedrichsstädtischen oderGensd'armcnmarkt verunstalteten, nunmehr abgebrochenworden waren. Die Gcnsd'armenwache, die sonst nebender französischen Kirche, von der Seite der Jägerstraßc lag,wurde späterhin nach der Charlottcnstraße am Akadcmiegc-bäude verlegt, weil ein Theil des Regiments Gensd'armcsauch- seine Ställe in dem Akadcmiegebäudc hatte. DerTheil der Charlottcnstraße von der Lindenallee bis zur Do-rotheenstraße hieß damals die Stallst raße, der Theil derDorotheenstraße zwischen der Charlotten- und Universitats-siraße dagegen hinter dem Observatorium, da dieDorotheenstraße, damals letzte Straße genannt, nurvon dem äußersten Ende der Neustadt bis zur Ecke derCharlottcnstraße ging. Der Theil der letzten Straße vonder Univcrsitätsstraße hinter dem Univcrsitätsgarten nannteman bloß am Bau Hofe oder Schloßbau Hofe, weildort ein großer Platz war, auf welchem das Holz zumSchloßbau oder anderen königl. Bauten zugerichtet wurde.König Friedrich Wilhelm I. schenkte dem Kriegsrath Stolzeeine alte Schloßbaumeisicrwohnung, und gab ihm die Er-laubniß hier Häuser zu bauen, so daß in neueren Zeiten