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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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tragen, dieaufTcrmen ruhetcn, bildete nunmehr ein Quarre,inwendig mit zwei geräumigen Höfen, wovon der Flügelan der Charlotten - und Dorothecnstraßcnecke das anato-mische Theater und den Hörsaal für die Vorlesungen desmedicinisch-chirurgischen Kollegiums, die Seite nach derDorothecnstraße das im I. 1700 von Grimberg gebaucteObservatorium, der Flügel in der Universitätsstraße dieVignesche Manufaktur von Hautelissetapctcn, und das kle-brige Ställe für das Regiment Gcnsdarmcs und für kö-nigliche Pferde enthielt. Nur das obere Geschoß in demGebäude von der Seite der Lindenallee, nahmen die Aka-demie der Wissenschaften und die der Künste ein. Nochdrei ansehnliche Häuser unter den Linden wurden zur näm-lichen Zeit gebauct, nämlich das Haus No. 7, im 1.1750nach Ditrichs Angabe und Zeichnung, jedoch im I. 1765von der damaligen Besitzerin, der Prinzessin Amalia vonPreußen, Schwester des Königs, durch Boumann den Va-ter auf die jetzige Art verändert; das jetzige Palais der Kö-nigin der Niederlande No. 36 und das Bchrendsche HausNo. 35, beide nach Ditrichs Rissen von A. Krüger imI. 1752 gebauct, nur das Palais erhielt noch im 1.1777einen von acht gekuppelten jonischcn Säulen getragenenBalkon. Die übrigen Hauser der Lindenallee verdanken größ-tenteils ihre Faeadcn dem Könige Friedrich 11-, der siein den Jahren 1771 bis 1776 nach Zeichnungen theils vonUngcr, theils von Boumann dem Vater erbauen ließ;wir sagen die Faeadcn, da der König nur diese auf seineKosten crbauete, und sie, meistens vier Geschosse hoch, de-korircn ließ, das Innere wurde nur nach dem Kascrnenetat,in Absicht der Thüren, Ocfcn, Fenster, der Hofseite zu,eingerichtet; die zu einer bessern Einrichtung erforderlicheMehrausgabe mußte der Eigenthümcr aus eigenen Mittelndecken. Die schönen Hauser im Ouarre oder Viereck (demjetzigen Pariserplatze), wurden sammtlich von ihren Eigenthü-mern erbauet, das in den Thiergarten führende Branden-burgcrthor war indcß nur ein hölzernes Thor mit einem