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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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diese Gegend immer nach und nach mehr angebauct wor-den, und der eigentliche Bauhofplatz ganz verschwunden ist.Bei dem Bau der Gensd'armcnställe am Weidcndamm er-hielt auch hier das Regiment Gcnsd'armcs sein Kranken-haus No. 6 in der hinter dem Bauhof befindlichen Gasse(jetzt die Bau Hofsgasse genannt, damals aber ohne Na-men), die zur Aufschwemme am Kupfcrgraben führte, wodas geflößte Bauholz ans Land gezogen und nach demSchloßbauplatzc gebracht wurde. Die Kaye am Kupfer-graben, von der sonstigen Brücke am Ausfluße des Opern-grabens in den Kupfergabcn bis an die kleine Weiden-dammsbrücke, ward schon damals mit einigen gut ge-bauctcn Häusern besetzt, namentlich No. 7, nach den ge-meinschaftlichen Rissen Boumanns des Sohnes und Nau-manns, vom letzteren gcbauet, und No. 6; König FriedrichWilhelm I. gab einem gewissen Hofrath Ludwig den Platzzu diesem letzten Hause und Garten, für 200000 Stück ge-lieferte Flintcnsicine. Von dieser Ludwigschcn Besitzung hießder Kupfcrgraben dazumal im gemeinen Leben der Ludwigs-graben. — Die Gasse, die von der Allee unter den Lin-den zwischen dem Universitats - und Akademicgebäude, biszur Ecke der Letzten - oder Dorothecnstraße geht (jetzt Uni-vcrsitätsstraße genannt), hatte noch zu der Zeit keinen Na-men, und führte links zu der Straße hinter dem Observa-torium und rechts nach dem Bauhofe; die Fortsetzung diesernamenlosen Gasse bis zu den Gcnsd'armcnställcn nannteman die Stallgasse, und ward zwar im I. 1775, nachdem Bau der Kasernen und Kavallcriestalle in dieser Ge-gend, erweitert, blieb jedoch lange ungepflastert, weil sie nuraus Hintergebäuden bestand. Der Thcil der jetzigen Ge-orgen siraße i), von der Straße am Kupfergraben bis

I) Die Georgenstraße hat ihren Namen von einem reichenPartikulier, Benjamin George, erhalten, der sich unter der RegierungFriedrich Wilhelms II. und der jetzigen Regierung um den Anbau die-ser Gegend sehr verdient machte. Denn nicht allein war, wie wir es