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aber die Kaserne No. 29—30 in derselben Straße, fürdas Graf Lottumsche Regiment, jetzt dem Kaiser FranzGrenadier-Regiment gewidmet, wurde im I. 1753, so wiedie Kaserne für das Pfuhlsche Regiment, jetzt für dasGarde-Schützenbataillon und die Garde-Pionire, in derKöpnickerstraße, nahe am Schlesischcn Thore im I. 1767,und im I. 1768 von Boumann dem Vater das Monti-rungs-Magazin erbauet, in welchem letzteren jetzt die Mo-delle der französischen Festungen aufgestellt sind, und wor-auf im I. 1777 der erste Wctterablciter angebracht wurde.Außer mehreren Holzmärkten, großen Gärten, Kalkbrenne-reien, einem Salzhausc für die schlesische Salzschiffahrt be-fand sich in der Köpnickerstraße, der Kaserne und dem Mon-tirungsmagazine beinahe gegenüber, der große und schöneGarten des jüdischen Bankiers Daniel Jtzig, No. 165bis 68, sonst Lütjenhof genannt, als ihn der Gehcimcrathund Leibarzt Elker besaß, und zu dem noch außerhalb desThores eine Meierei nebst Windmühle gehörte, vom Bür-germeister Bartholdi im I. 1684 angelegt, und von seinemSohne dem Staatsminister von Bartholdi erweitert, der siedann dem Magistrate verkaufte, von welchem der BankierJtzig sie erstand. Das schlesische Thor selbst gründete Frie-drich Wilhelm 1. im I. 1735 als er die kölnische Vor-stadt mit einer steinernen Mauer umgeben wollte; bis da-hin stand das Thor in der Wallstraße No. 25, auf demPlatze des Hauses, woran Simson abgebildet ist, der dieThorflügel wegträgt.
Im I. 1748 befahl Friedrich II. den Wiederaufbaudes im I. 1743 abgebrannten oberen Stockwerks des kö-niglichen Stalles unter den Linden, wo die vom König in:1.1744 erneuerte Akademie der Wissenschaften, die sich einst-weilen im Schlosse versammelte, ihre Sitzungen halten sollte.Der Bau kam unter der Leitung von Boumann dem Vaterim I. 1749 zu Stande, und das ganze Gebäude, zwei Ge-schoß hoch, unten bäurisch, oben korinthisch, doch ohneSäulen, der mittelste Vorsprung, von zwölf Cyklopen ge-