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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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noch der König in den I. 1769 und 1770, in der breitenStraße nach Unger's Zeichnungen 6 Häuser 4 Geschoß hochbauen. Die Brüderstraße zierten die Häuser No. 1—2,und gegenüber No. 39, der große Gasthof zur Stadt Pa-ris, zu der Zeit der bedeutendste in Berlin, ferner No. 11,13, 19. — Eine Fcucrsbrunst zerstörte im I. 1759 zweiMühlen am Mühlendamme, letzterer wurde darauf vonFeldman» viel ansehnlicher wieder aufgebauet, mit einerBogenlaubc, welche-bäuerisch geziert ist.

Mit dem Ausbau fämmtlichcr Wallstraßen in Köln undauf dem Friedrichswerder, der eigentlichen Wallstraße, so wieder Ober- und Nicderwallsiraße, wobei besonders die Wall-scitc mit Häusern besetzt wurde, da von der entgegengesetz-ten Seite schon zum Theil Gebäude standen, ward im I.1750 bei Erweiterung der Münze No. 2 und 3 in der Un-terwasserstraße, das Hofgericht oder die Hausvoigtei ausNo. 3 nach dem jetzigen Hause No. 14 an dem davon be-nannten Haus voigteiplatz verlegt.

In der Louisenstadt, zu dieser Zeit noch die kölnischeauch köpnicker Vorstadt genannt, kann als ein Beweisder vermehrten Bevölkerung angeführt werden, daß diemassive Kirche in dieser Vorstadt, die jetzige Luisenkirche,damals entstand. Schon im 1.1686 kaufte der Magistratein Ackerland um den geräumigen und mit schönen Bäu-men besetzten Kirchhof anzulegen, weil es damals den Bc-gräbnißplätzen in Köln anfing an Raum zu gebrechen. Alsaber die Einwohner dieser Vorstadt zahlreicher wurden, cr-baucte hier der Magistrat mit kurfürstlicher Bewilligung,und durch Unterstützung von Kollekten und geschenkten Gel-dern und Materialien, im I. 1695 eine Kirche von Fach-werk. Bei diesen Kollekten und der Besorgung des Baues,

thekgebäude, und sein Solm Friedrich I. eine lange Galerie zur Ent-führung der Gesandten anlegen. Beides ward angefangen, aber nichigeendigct, und nachher theils wegen des Baues des Waschhauses un-ter Friedrich Wilhelm t, theils wegen des OomS ganz abgebrochen.