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und verdarb dadurch die Symmetrie des Ganzen. Vondemselben Baumeister ist auch noch der äußere Schloßhofund die Seite nach der Freiheit, nebst dem großen hervor-springenden Portal, nach dem Triumphbogen des Septi-,mus Severus zu Rom und mit einer pomphaften In-schrift, anspielend auf die Thatcn der preußischen Hülfs-Volker im spanischen Erbfolgekricgc. Die Vollendung desSchloßbaucs erlebte Friedrich I. nicht. Der Bau desSchlosses zu Charlottcnburg wurde aber gleichzeitig erstvon Schlüter, dann von Eosander fortgesetzt, der auch in«I. 1712 das Orangcriehaus daselbst zu Stande brachte.Schon im I. 1709 aber legte Friedrich den Grund zurStadt Charlottcnburg, indem er die Baustellen um dasSchloß durch Eosandcr vcrthcilen ließ, und im I. 1708wurden durch den Baumeister Nuglisch die Straßen abge-steckt !).
Bis dahin hatten Berlin und Köln, von der Regierungdes Kurfürsten Friedrich Ii. an, jede ein besonderes Magi-stratskollegium, so wie die neu angelegten Städte, derFriedrichswerdcr seit 1669 und die Dorotheenstadt seit 1690ihre Bürgermeister und Rathmänner bekamen, und zwarjeder dieser neuen Stadttheile, aller Wahrscheinlichkeit nach,dem Beispiele von Köln gemäß, was ihnen an Umfangund Bevölkerung ungefähr gleich kam, einen Bürgermeisterund fünf Rathmänner 2). Da die Rechtspflege seit den,I. 1514 Z) zugleich mit der Polizcivcrwaltung dem Magi-strate oblag, so wurden in jedem Viertel die Gerichte vondem diesfalsigen Stadtrichter verwaltet, der mit im Magi-strate nach dem Syndikus saß. Nur in Absicht der Doro-theenstadt ist zu bemerken, daß ihr Rath im I. 1690 noch
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t) Nicolai, Beschreibung von Berlin. Tb. III. S. 196.2) s. oben S. öl)—9l. Konig, Th. 1. S. 132 behauptet, ohneallen Grund und Beweis, der Werder habe vier Bürgermeister unddrei Rathmänner bekommen.
2) s. oben S. 129.