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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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Es ist schon früher gesagt worden, daß auf dem Wer-der diesseits der schon im 15ten Jahrhundert angelegten,im I. 1578 wieder rcparirten, und im I. 1653 vondem holländischen Baumeister Vibrand Gerritsen neu ge-bauten Schleuse, im I. 1585 ein schönes Haus fürdie Alchymistcn und verschiedene Wohnungen für Hof-bediente erbauet worden sind, welche aber im dreißigjähri-gen Kriege ganz verfielen. Im I. 1645 wurde um dieGegend des jetzigen Packhofes, eine Schneide- und Walk-mühle am dritten Arm der Spree angelegt. Ein kurfürst-licher Holzgarten oder Platz zur Aufstellung des Bau-und Brennholzes für die Bedürfnisse des Hofes war, wojetzt die davon genannte Holzgartensiraße ist. Ausser-halb dem Sprcearmc lagen links, nach der kölnischen Seitezu, schon im 16tcn Jahrhundert mehrere Gärten, nament-lich in der Gegend des Hanfes No. 12 in der Niedcrwall-straße war ein Garten mit einem großen Teiche, welcherin, 1.1588 vom Kurfürsten Johann Georg den, Obcrkäm-mcrer Georg von Oppen wicdcrkäuflich verliehen wurde,nachher an den Oberförster Anton Freytag kam, von wel-chem ihn Kurfürst Georg Wilhelm wicderkaufte, und imI. 1630 einen Gärtner und Weiumcister darin fetzte. Beider Befestigung müsse der Garten eingehen, und der Teichward mit in den Fcstungsgraben gezogen. Da wo dasHaus No. 12 steht, baucte Nering im I. 1683 dasLeipzigerthor, das nach den Bollwerken, gerade überdem jetzigen Obeliskc auf dem Döuhofschen Platze führte.Daß dieses Thor in der Folge der gerade gegenübergelegenen alten Lcipzigcrstraße den Namen gegebenhat, braucht wohl nicht bemerkt zu werden, so wie daßdie Ober- und Niederwallstraßc r) die Lage der

dcne Namen, als daS Quarrt (obgleich er nicht viereckig ist), derSchinkenplatz (hierüber unten ein Mehrere»), und der Krähen-markt.

l) Im Anfange des töten Jahrhunderts hieß die Oberrvallstraße,

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