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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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gcnthor fortgesetzt, im I. 1662 das Spandaucrthor vollen-det, im I. 1686 die alte kölnische Stadtmauer mit ihrenThürmcn niedergerissen, jedoch erst im I. 1683, nach25jähriger Arbeit, wurde der Bau durch die Errichtungdes Lcipzigerthors beschlossen. Der damals aus der Spreeabgeleitete Fcsiungsgrabcn umgiebt Berlin und Kölnin zwei Abteilungen, die eine geht rechts aus dem Haupt-strom bei der Stralauerbrücke, nach der Königsbrückc, Ku-nowski- und Spandaucrbrücke, und fällt bei der Monbi-joubrücke in die Spree; links geht die andere Hälfte desFesiungsgrabens oberhalb der Waiscnhausbrückc oder Blocks-brucke um Köln, und von da, um den späterhin mit Fe-stungswerken umgebenen Werder, in den Kupfcrgrabcn.Denn zwei Stadttheile, der Friedrichswerdcr undNcuköln verdanken diesem Fcstungsbau ihre Entstehung.Schon im I. 1658 , als der Plan und die RegelmäßigkeitHer neuen Festungswerke es erforderten, den Werder in dieBefestigungen einzuschließen, so wurde diese morastige Inselder Spree, durch drei Ausflüsse derselben, den Mühlengra-ben, Schleuscngraben und einen sumpfigen Graben in derGegend des jetzigen Münzgrabcns 2) in zwei Theilc gecheckt?

t) Dieser Festungsgraben heißt von der Königsbrück« an bis zuseinem Ausfluß bei der Monbijoubrücke der Konigsgraben, dalierdie Straße, welche von der Alexanderstraße, nahe an der Königsbrück«,dein Wasser entlang, und dann in gekrümmter Richtung zur Münz-straße führt, am Konigsgraben genannt wird; die linke Abtheilung,die unter der Spital - Jerusalemmer- Mohren- Jäger- und ehemali-gen Opernbrück«, welche die Straße ganz verdecken , nach dem Kupfer-graben fließt, heißt jetzt von der Gegend deS Opernhauses bis zumAusfluß Operngraben.

2) Die Spree, an deren beiden Usern Berlin liegt, tritt bei demOberbaum in die Stadt, durchströmt den mittleren Theil von Berlin,und verlaßt die Stadt am Unterbamn, um sich unweit Spandow indie nach Potsdam gehende Havel zu crgicssen. Unter der Jnselbrücke,welche Altköln mit Neuköln verbindet, tritt ein Arm aüS der Spree,nnnmt während seines Laufs die Namen von FricdrichSgracht