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gen die Kaie von der Jnsclbrückc bis zur Schlcuscnbrücke,längs dem Graben (die Friedrichsgracht oder Frie-drichsgraft) in zwei Abteilungen, nämlich zwischen derJnfclbrücke bis zur großen Svreegassenbrücke, an der Frie-drich sg rächt oder Fried richsg rast, und von letztererBrücke bis zur Schleuscnbrücke: an der Schleuse ge-nannt, von der kölnischen Seite, wahrscheinlich schon unterMcmmhardts Leitung, zugleich mit dem Graben selbst zuZeiten des Kurfürsten Friedrich Wilhelms, ungefähr im I.1673, zu Stande gebracht wurde.
So gestalteten sich vom I. 1640 bis 1688 die beidenältesten Stadtthcilc der Residenz der preußisch-brandenbur-gischen Regenten, aber die politische Lage des großen Kur-fürsten und die Angrisse, welchen die Hauptstadt von Sei-ten feindlicher Heerhauseil öfters ausgesetzt ward, nöthigtcnFriedrich Wilhelm im Ansauge seiner Negierung wenigerdarauf bedacht zu sein, Berlin und Köln zu erweitern undausbauen, als sie durch zweckmäßige Befestigung gegenUebcrrumpelung sicher zu stellen, daher er mit dem Festungs-bau begann und die ersten Erweiterungen von Berlin Fol-gen desselben waren.
Im I. 1658 beschloß nämlich der große Kurfürst,statt der vorigen Befestigung, nämlich der alten Stadtmauerund einzelnen Verschanzungen, womit während des dreißig-jährigen Krieges beide Städte umgeben worden waren,planmäßige Festungswerke errichten zu lassen. Diese Ar-beit wurde dem Mcmmhardt und späterhin dem General-Quarticrmcistcr, Peter von Chicsa, übertragen; aber beiden verschiedenen Fcldzügen des Kurfürsten gegen Schwe-den, Polen, Dännemark und am Rhein, welche die Unter-brechung des Werks oft nothwendig machten, ging dasselbelangsam von statten. Im August 1658 wurde am Stra-lauerthor die Arbeit angefangen, bald darauf auf Kostendes Raths, der zur Beförderung dieses Baues auch ausseinen Mitteln beitrug, am Köpnickerthor geschanzt und eineBrücke gebauet, im 1.1659 die Befestigung bis zum Gcor-