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vc» Köln nach Berlin führt, und von dem eigentlich dieeine Hälfte zur ersicrcn, die andere zur zweiten Stadt ge-hört, unternahm der große Kurfürst eine bessere Gestalt zugeben, und zwar dadurch, daß er im I. 1683 die Mühlennebst den Fängedämmen, unter Aufsicht des damaligenAmtshauptmanus des Mühlenhofs, des durch seine Ge-dichte berühmten Freiherrn von Canitz, neu bauen ließ ^),die Buden erblich machte und die Eigenthümcr veranlaßt?sie ini I. 1687 auf ihre Kosten ganz aus dem Wasser stei-nern zu bauen, wozu er ihnen Baumaterialien gab. Vordenselben ward die noch dort befindliche Bogcnlaube, aberohne weitere Wohnungen, in der Mitte ein hohes Portal,die Grenzen zwischen Berlin und Köln bildend, und überdemselben ein Saal angelegt, der lange der Kaufmannschaftzur Börse diente. Im I. 1683 wurde mitten auf derSpree, da wo dieselbe aufdie Mühlen schießet, die Fisch er-drücke, und darauf der Kölnische und Berlinische Fisch-markt, die der Brücke den Namen gegeben, verlegt; beidewurden aber bald wieder an ihre vorigen Orte, der Kölni-sche Fischmarkl nach der Gcrtraudlen-, der Berlinische nachder Postsiraße gebracht; dagegen entstand durch den Anbauvon Häusern und Buden die Kaie: an der Fischerbrücke:bis an die Jnsclbrücke, an welcher links die Insel liegt,damals ein vollständiger Werder mitten in der Spree, woim I. 1687 der Kurfürst ein Manufakturspinnhaus errich-tete, um die Straßcnbcttclci zu steuern. Der Insel gegen-über führt von der Kaie rechts, eine kleine Gasse, bis indie Fischersiraßc, ^cr Kölnische Wurst Hof genannt, dieaber erst im 1.1740 erhöhet und gepflastert ward, wogc-
1) Nicolai, Beschreibung von Berlin Th. I. S. 128 beweiset, daßdieser Bau nicht von Blesendors sein kann, wie Küster (in seinemWerke: Alt- und Neu-Berlin) es behauptet, da dieser Baumeister im1.1b77 bei der Belagerung von Stettin erschossen wurde, sondern derBau der Mühlen und der Bogcnlaube ist wahrscheinlich ein Werk vonM.M. SchmidS oder NcringS.