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gerade und eben zu machen, ließ der Kurfürst schlecht ge-dauere Hanser abbrechen, die im Wege standen und dieAussicht hinderten. So auch wurden die Hauptstraßen miteinem besseren Pflaster verschen; im I. 1684 wurden dieSeiten an den Häusern in der damaligen Gcorgcnsiraßegepflastert, und zugleich die Buden vor den Häusern, dieKcllcrhälse und hervorspringende Treppen, die die Straßeverengten, unter des Baunleisters M. M. Schunds Aufsicht,weggcbrochen. An der Ecke der Georgen- und Burgstraßeließ Friedrich Wilhelm im I. 1667 ein Gebäude für dasnach Berlin verlegte Joachimsthalische Gymnasium einrich-ten. Das Haus an der Ecke der Georgen - und Poststraße,No. 1 in der lctztgcdachtcn Straße und mit einem EingangNo. 6 in der Georgsstraße, wurde im I. 1683 zum Post-hause gewidmet. Auch im I. 1685 machte Ncring dieRisse zur Erweiterung und Ausbau des Berlinischen Rath-Hauses. Der untere Theil der heil. Geistsiraße, von derkleinen Burgstraße an, so wie mehrere Gegenden der Geor-gen-, Spandaucr-, Post- und Klostcrstraßc wurden thcilsvon dem Kurfürsten selbst, thcils von den ausgezeichne-stcn Staatsbeamten oder von wohlhabenden Bürgern miteiner beträchtlichen Anzahl gut gcbauetcn und beque-men Gebäuden geschmückt, die den Straßen einer Stadt,welche nunmehr der Mittelpunkt eines mächtigen deutschenKurstaats geworden war, ein stattliches Ansehn gaben, undGeschmack und Werth in sich vereinigten. Der bekannteBürgermeister Ticffenbach besaß das Haus an der Geor-genstraßen-Ecke mit dem Eingang in der heil. GeistsiraßeNo. 23, der Staats-Minister von Mcindcrs, das jetzigePosigcbäude No. 60, obgleich noch nicht mit der gegenwär-tigen Faqade; das Haus No. 19 in der Gcorgcnsiraßehatte der Berlinische Bürgermeister Christian von Grundaus gcbauet; das Haus auf dem Molkenmarkt No. 1 be-saß im I. 1645 der Graf von Lynar und dann der Ober-Marschall vonGrumbkow; der Staats-Minister von Fuchsdas Haus in der Spandauersiraße No. 29; der Staats-