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Burgsiraße von dem auf dcr Seite des JoachimsthalfchcnGymnasiums liegenden Tuchmacher - Walkgartcu, ließ sieauf feine Kosten pflastern, und den Kanal vom neuen Marktaus darunter führen; dagegen ihm dcr Rath das alte Gaß-chcn zur Erweiterung feines Seitengebäudes abtrat. ImI. 1665 verkaufte ihm der Rath die von ihm angelegteGaste für 366 Thlr. mit dem Rechte, an dcr Heiligengcist-straße über dcmfclbcn zu bauen, und seinen Garten No. 19dcr Burgstraßc, dcr bis an das Wasser ging, mit Thor-wegen verfchlicssen zu dürfen. Im I. 1686 aber fingendie vier Gewerbe über die Gültigkeit des Verkaufs dcrStraße einen Prozeß an, der sich im I. 1695 damit en-digte, daß die Thorwcgc wieder aufgehoben und die Straßegeöffnet werden mußte. Man nannte sie bei ihrer Entste-hung die Waffergasse, späterhin aber den Durchgang,bis sie in den letzten Jahren ihre gegenwärtige Benennungvon kleinen Burgsiraße erhielt. In dcr Zeit wo dcrGarten des Mathias bis an die Spree ging und ganz ab-gchcgt war, fetzte letzterer im I. 1677 die Schälung aufseine Kosten, so weit wie jetzt No. 19 in der Burgsiraßegehet, fort und ließ sie sogar steinern machen; indcß im1.1689 mußte er zugleich mit dcr kleinen Burgstraßc, denGang hinter feinem Garten öffnen, und so erstreckte sichdann die Burgstraßc von da an bis zur langen Brücke,aber jenseits dcr kleinen Burgstraßc bis zur Friedrichs-brückc war noch kein Gang, daher als der Sohn des gro-ßen Kurfürsten König Friedrich 1. von 1698 bis 1766 dieStraße erhöhen, und sie zur jetzigen Breite und Höhe brin-gen, die Schälung mit Werkstücken einfassen, und mit einemeisernen Geländer schließen ließ, so muffte er vom Gencral-Auditeur (nachmaligen Staatsminisier) von Katsch, welcherda, wo jetzt das Hinterhaus des Joachimsthalschen Gym-nasiums stehet, ein Haus hatte, den Platz zur Straße mit4666 Thlr. erkaufen.
Als im I. 1K4 dcr Kurfürst Georg Wilhelm demRath befahl, die Reinigung der Straßen zu bewerkstelligen,