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the der größte Theil bei dem feindlichen lieberfalle im I.1766 geplündert worden war, so wurde der noch übriggebliebene Nest auf einem abgeschlagenen langen Saale,welche die ganze rechte Seite des Stalles, von der breitenStraße bis ans Wasser ausmachte, aufbehalten, der Flü-gel nach dem Wasser, der rechte Flügel, und der Mittel-flügel über der Reitbahn, worin das eben erwähnte Opcru-und Komödicnthcatcr sich befand, wurden unter Friedrich II.zu Montirungsmagazinen für die Armee gewidmet. DieHauptgcgcnsiäudc, womit die Rüstkammer unter der Re-gierung Friedrichs II, nach Beendigung des siebenjährigenKrieges vermehrt wurde, waren das große türkische Zelt,welches dem Könige von: Großfultan im 1.1763 geschenktwurde, äußerlich von Scharlach, inwendig von grünem undrothcm Atlas und gestickt, und die Galleric um den Sophamit Schildkröte und Perlmutter ausgelegt; das im I. 1762in Berlin für einen Phaeton, an welchem alle Beschlägevon massivem, vergoldeten Silber waren, verfertigte Kut-schcnzcug für acht Pferde, woran ebenfalls alle Schnallen,die Stangen für die Pferde, und was sonst Metall zu feinpflegt, von massivem Silber und vergoldet ist, und endlichein eben so prachtvolles Reitzeug, dessen sich der Großfürstvon Rußland, nachhcrige Kaiser Paul I. bei seinem Hier-sein im 1. 1775» bediente. Wir behalten uns vor über dieferner» Schicksale dieser Rüstkammer ein mchrercs zu sagen,und kehren zur Geschichte von Berlin und Köln unter demgroßen Kurfürsten zurück.
So wie in dem Verfalle des kurfürstlichen Schlosses,des Lustgartens und einiger zum Schlosse gehörigen Ge-bäude sich beim Regierungsantritte Friedrich Wilhelms dieschrecklichen Wirkungen des vieljährigcn verderblichen Krie-ges sichtbar gemacht hatten, und der große Kurfürst be-mühet war, solche durch Einrichtung des Lustgartens, durchbedeutende Baue im Schlosse und in den dazu gehörigenGebäuden allmählig verschwinden zu lassen, so trugenauch die beiden Städte unverkennbare Spuren der Kric-