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hen geblieben, weil wahrscheinlich der Krieg mit Frankreichim I. 1671 den Ban unterbrach. Das hinter demselbenliegende Gebäude am Wasser, zwei Stockwerke hoch, inder Mitte mit einem Vorsprungc, 17 Fenster lang, ist vonSchmids ganz symmetrisch ausgcbauct worden i).
Im ersten Eingange des Hauses No. 36. kam mannicht allein zu den auf dem Hofe und in den Seitenflügelngelegenen kurfürstlichen, nachherigcn königlichen Ställen,und zu der ältesten bedeckten Reitbahn, sondern auch ver-mittelst einer Treppe ohne Stufen zu der vom großen Kur-fürsten eingerichteten Rüstkammer zur Aufbewahrung derPferdegeschirre und mancherlei Seltenheiten. Schon im16tcn Jahrhundert war eine solche Rüstkammer vorhanden,und hieß damals die Harnischkammcr. Küster 2) sagt, daßbei dem Brande von 1665 viele von den darin befindlichenKostbarkeiten verzehret, noch mehr aber von untreuen Hän-den wcggcschleppet worden, welche aller Bemühung unge-achtet nicht wieder zu erlangen gewesen. Bei dem Wieder-aufbau des ganzen Gebäudes wurde im ersten Stockwerkeüber den eigentlichen Marstall ein Saal, auf allen dreiSeiten, zur Rüstkammer angelegt. Sie enthielt sehr vieleRüstungen, prächtige Reit- Kunst- und Schlittcnzcuge,ausgestopfte und von Holz nach dem Leben ausgeschnitztePferde mit Zeug, Gewehre, Gemälde, Altcrthümcr u. f. w.als auf der Treppe, am Eingänge einen Reiter und Pferd,welche oben auf der Ehrenpforte bei dem triumphirendcnEinzüge des großen Kurfürsten nach der Eroberung vonStettin im I. 1677 gestanden; in der Rüstkammer selbst,ein großes Bild des Kurfürsten Friedrich Wilhelms zuPferde, nebst der Inschrift, welche ebenfalls an der obenerwähnten Ehrenpforte gestanden hat; den Hut nebst
1) Von den übrigen Gebäuden die jetzt noch zum königl. Stallgehören, wird weiter unten die Rede sein.
2) Küster, Th. III. S. 95.