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Zeichnungen dazu gemacht, aber seinem alten 60jähn-gen Lehrer und Freunde die Ehre davon überlassen »).Dasselbe mag auch bereits der Fall gewesen sein mit demim I. 1685, angeblich von Schunds crbaucten Pomerau-zenhause^), dem jetzigen neuen Packhofc. Denn wenn
1) Michael Mathias SchmidS, der nicht mit den gleichzeitigin Berlin arbeitenden Wasserbaumeistern Walter Mathias SchmidSund Nicolaus Smids verwechselt werden muß, ward im I. 1626zu Rotterdamm geboren, und starb 1092 zu Verlin, wohin er im Z,1653 als Hofbaumeister berufen ward. Eigentlich ist er Wasserbau-meister gewesen, weshalb er denn auch durch Anlegung von Kanälen,Schleusen, Wassermühlen u. f. w. sowohl in der Umgegend als auchin Berlin selbst, überaus große Verdienste hat. So bauete er im I.1653 aus dein Werder eine Mühle, die er selbst in Erbpacht nahm,und legte im I. 1680 aus der Dorotheenstadt, in der Gegend hinterder Kirche, neben dem Freimauergarten, da wo das Haus No. 25.steht, einen kurfürstlichen Schiffsbauhos an, wo Schiffe zum Verkaufesollten gebauet werden, und wozu ein Schiffbauer aus Preußen kam,außer dem Schiffszimmermann welchen er bei einer Reise nach Hollandmit sich gebracht hatte.
2) Dr. C. Seidel, die schonen Künste in Berlin, 1828. S. 39.Das PomeranzenhauS, welches als der Lustgarten unter Friedrich Wil-helm I. einging, erst zu einem Mannsakturhause und andern Zweckengebraucht wurde, ward im I. 1719, als der Platz aus dem alten Pack-hofe zu enge ward, zum neuen Packhose eingerichtet, und hat derNeuen - P a ckh ofssiraße, der Straße hinter dem neuenPackhof und der Brücke über den Kupsergraben, neue PackhosS-brücke genannt, ihre Namen gegeben. Von dem Pomcranzenhausehaben ehedem zwei Brücken ihre Benennung bekommen, nämlich diejetzige Friedrich sb rücke, die vom Z. 1719 an, wo sie erbauetwurde, bis zu den neuesten Zeiten die große Pomeranzenbrückehieß, und die man von der kleinen Pomeranzen- oderOran-gcb rücke unterscheiden muß, welche im I. 1658 mit dem Kommuni-kationsgrabcn, der den Kupfergraben mit der Spree an der großenPomeranzcnbrücke vereinigte, erbauet worden ist. Graben und Brückesind aber seit dem Bau des Museums eingegangen. — In der Zeitwo noch der Lustgarten als solcher «xistirte, führte bei dem Durch-gange neben der Schloßapotheke eine Brücke, die Kavalierbrückegenannt, über die Spree, nach der Burgstraße, ungefähr gerade über