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und vom nämlichen Künstler/ als der ehemalige messingeneTaufstein der Petrikirchc, nämlich Hinrick de MagdcborgSchon im I. 1400 erhielt Köln, oder eigentlich die dazugehörige Gert randten Vorstadt/ eine Kirche nebst Hos-pital/ die dem Heil. Matthaus/ Heil. Bartholomäus undder Heil. Gertrud geweihte St. Gcrtraudtcn- oderSpitalkirchc, von der sogar einige Annalisten behaup-ten/ sie sei schon früher als heidnischer Tempel vorhandengewesen, und auf solche Weise die älteste Kirche in Berlinsund Kölns Weichbildc. Wir haben bereits von der, ver-mittelst verschiedener Ablaßbriefe bewirkten, Haupt-Erncue-rung der St. Nikolaikirchc im I. 1460, so wie vondem nach 1448 ausgeführten Bau des berlinischen undkölnischen Rathhauscs, entweder schon unter Friedrichs II.Regierung oder bald nachher, gesprochen. Der Kurfürstselbst, mit einer Menge Staatsgeschäfte und mit Kriegenbeschäftigt, begnügte sich, in Berlin wieder die Ruhe her-zustellen, ohne für den Ausbau der Stadt, mit Ausnahmeder Burg zu Köln, irgend etwas weiteres zu thun. Da erim I. 1470 die Annäherung des Todes fühlte, so über-trug er in demselben Jahre, mit Zustimmung des Kaisers,^die Regierung der Marken seinem nachgcbornen BruderAlbrccht, und begab sich, um die böhmischen Bäder zu ge-brauchen, nach Plasscnburg, wo er am 10. Fcbruaa 1471verschied.
Albrccht, Friedrichs II. Bruder und Nachfolger,wegen seines Muthcs Achilles, seiner Klugheit wegen Ulys-ses genannt, regierte zehn Jahre, und es ereignete sichwahrend dieses Zeitraumes wenig, was auf die Geschichtevon Berlin Einfluß gehabt hätte. Die Lust des Kurfürstenan Kampf und Fehden mit den kecken Reichsstädten:, sowie der Glanz seines Hofes in Franken zogen ihn mehr
1) Nicolai, Anhang zur Beschreib, von Berlin. S. S-10.