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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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ehren, frommen und Nutzen ein Neuschloß mit mancherleiKost und Arbeit gcbauet, so habe er beschlossen, diesesHaus mit Burglchn zu versehen, so daß diese Burglchn«männcr, der Fürst möge in oder außer Lande sein, wenndie Umstände es erheischten, dem Landcsherrn und seinemSchlosseZustchung oder Hüls, Rath oder Beistand gänz-lich nach Nothdurft nach allem ihren Vermögen zu leistenverbunden wären. Dagegen wurde denselben in Absichtdes ihnen verliehenen Vurglehnhauscs (der Fürst möge eshaben bauen lassen, oder das schon cMircnde Gebäudenur mit dieser Eigenschaft begabt haben,) das Recht er-thcilct, was eigentlich nur den Bürgern, nicht aber denRittern und Vasallen zustand, zu brauen, backen und ver-kaufen und alle andere Sachen und Handthierung treibenund thun, als unsere Bürger undt ein jcchlicher bcsundcrnzu Berlin zu thun hatte, und auch Macht frcmdt trinkcncnBier, Wein und Mcht für sich und die ihrigen einführenzu lassen." Da die Bürger sich nun mit Gelassenheit inden Willen ihres Landcsherrn fügten, namentlich gestatte-ten, daß der Regent seine neue Burg durch eine hinlängli-che Zahl von Burgmänncrn schirmte, so belohnte der Kur-fürst im 1.1453 ihren Gehorsam mit der ehrenvollen aberunnützen Freiheit ihrer Rathskollegicn mit rothcm Wachszu siegeln. Das gemeinschaftliche Rathhaus in derPosistraße, von welchem diejenigen, die den Mühlcnhof fürdas erste Gemeindehaus halten, gegen alle Wahrscheinlichkeitglauben, es sei, dem Kurfürsten zum Hohn, im I. 1442,bei Gelegenheit des Aufruhrs, in welchem der alte Rathvon der Bürgerschaft wieder eingesetzt wurde, angclegetworden, fiel bei erfolgter Trennung beider Rathskollegicnim I. 1448 dem Landcsherrn anHeim, der es in ein Burg-lehn verwandelte; für den Rath zu Köln ward ein Hausan der Ecke der Gcrtrautcn- und Brcitcnstraße, für denberlinischen Rath dagegen das Haus an der Königs- undSpandaucrstraße erbauet. Letzteres zerstörte im I. 1484eine Fcuersbrunst, welche einen Thei! dieser Stadtgegcnd

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