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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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alsdann schon früher die Mittel benutzt, um die Versöh-nung mit der Kirche und ihrem Oberhaupte auszuwirken,die erst im 1.1335 zum Zwecke geführt haben sollen. Rich-tiger ist es also wohl mit Engel in seinen Vraudcuburgi-schen Annale«? anzunehmen, es sei der Probst von Bernauim letzt gedachten Jahre gctödtet worden. Dieser wegenseiner frühereu Anhänglichkeit an den Rudolph schon langevon den Berlinern verhaßte Geistliche ist, demzufolge, imI. 1335 nach Berlin gekommen, im? eine Forderung andie Gemeinde geltend zu machen, und bei dieser Gelegenheitvon de??? wütbenden Volke crmordct worden. Eine ähnlichefrüher begangene wilde That, die Enthauptung des KonradSchütze auf den? neuen Markte, hatte die Kirche übersehenoder nicht so strenge geahndet, daß die Annalisten die aus-gesprochene Strafe einer besonderen Erwähnung Werthgehalten hätten; aber weil die erste Frevelthat gar nichtoder wenig gerügt worden war, so fand es vielleicht derBischof zu Brandenburg angemessen, diesen neuen Ausbrucheiner zügellosen Wuth durch ein desto strengeres Interdiktzu bestrafen. Jedoch in? nämlichen Jahre wo der Bann-fluch ausgesprochen wurde, d. h. in? I. 1335 ward, nachEngels Bemerkung, durch den mit de??? Bischof geschlosse-nen Rezeß, die Strafe wieder aufgehoben, und nur diegänzliche Absolution verzögerte sich bis zu??? I. 1315, woder schon genannte Gerhard von Königsberg, in? Namendes Bischofs zu Brandenburg, dieselbe von Seiten desPabstcs. verkündigte ch, und nun die verlangten Opfer vonJungen und Alte«? nach dem Dominikanerkloster gebrachtwurden.

1) Die Chronisten, welche die völlige Lossprechung von Berlinund Köln bis zum I. 1347 aussetzen, sagen, der Probst Gerwin,Nachfolger des Nikolaus, und der Bruder des erschlagenen Probstes,ein Priester zu Neustadt Eberswalde, hatten noch nachträglich mitGeschenken abgefunden «Verden müssen, svon denen es, in« Tone da-maliger Zeit, heißt, sie hatten in keinem Osterey oder Bratwurst be-stände««), ehe sie ihre Zustimmung zur Absolution gaben.