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kcn Verbindung zwischen Berlin und Köln durch Gründungder neuen oder, wegen der damaligen Breite des Stromssogenannten / Langen brücke/ weil sie die längste in Ber-lin war, und seit der Zeit hieß die rechte Seite derGeorgenstraße von der Brücke aus: an der langenBrücke im St. Nikolaivicrtcl; die linke aber: ander langen Brücke im Heiligeng ei siviertel, wah-rend die Posistraße vvn der einen Seite die Benennung:im St. Nikolai viertel, ohne weiteren Beisatz, und vonder anderen Seite den Namen: am Mühlendamm bei-behielt i).
Da Fischerei einer der Hauptnahrungszwcige dcc erstenBewohner von Berlin war, so ist von jeher viel Verkehrmit dem Fischerdorfe Stralow gewesen. In Spandowhatten dagegen die Markgrafen des Hauses Anhalt ihrHoflagcr aufgeschlagen, und diese Umstände haben zumschnelleren Anbau, sowohl der Spandaucr- als der Steu-
den Platz von No. 4 — 6 oder wenigstens den von No. 5 eingenom-men, und da die Spree damals viel breiter war, als jetzt, und dieBrücke damals bis an die Heiligegciststraße reichte, so konnte manfüglich von diesem Hause sagen, es habe bei der langen Brücke ge-standen. Wilken (1826. S. 63.) bemerkt, Lockel in seiner XlarastiaMu5iriNa habe beim 1.1442 gesagt: Es hatten damals beide Städtennur ein Rathhaus au der Spree, am Mühlcndamm gelegen, welchesitzt der Mühlenhoff ist. Von diesem Hause glaubt Wilken, der Kur-sürst habe sich solches im 1.1442 abtreteu lassen, und nun sei im I.1442 und 1448 ein neues Rathhaus in der Poststraße erbauet wor-den, denn Kurfürst Friedrich klagte in diesem Jahre die Städte Ber-lin und Köln deshalb an: dat sy cn (sich) ein Rathhuß up unserFluth und Spree davon kein gcwest was, haddcn gcbuwet. Hierdurchließen sich, meiut Wilken, Lockcl's und Nicolais Angaben beide alsrichtig vereinigen.
1) s. Nicolai, Einlest. S. XXII und folg. Die Notizen überden älteren Zustand von Berlin, so wie über die erste Eintheilungund Benennung der Straßen verdanken wir diesem Gelehrten, derdie Data aus Urkunden entlehnt, und in seiner Beschreibung vonBerlin benutzt hat.
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