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hinauf, was zu dcr wahrscheinlichen Vermuthung führenkann, daß dieses noch Trümmer von einem älteren Aufbauder Kirche seien, und daß dieselbe ursprünglich ganz ausbehauencm Granit bestanden habe i).
Die St. Petrikirchc, vormals Pfarrkirche inKöln, stammt vermuthlich aus der ersten Hälfte des lötenJahrhunderts, da schon, wie oben bemerkt worden, einPfarrer Simon oder Simeon zu Köln in einer Urkundevon: I. 1237, zu Zeiten der Markgrasen Johann I. undOtto in. genannt wird, und die Markgrafen Otto V.und Otto Vi,, welche mit ihrem Bruder Albrecht m.,bei ihren Reisen im Lande, sich auch oft in Berlin aufhielten,ebenfalls in einer Urkunde vom 1.1285 dcr Parochialkirchein Köln, und eines dabei angestellten Probsics oder Pfarrhcrrnerwähnen, welchem diese Fürsten eine Mühlcnpacht von zweiWinfpel Weizen vermachten, unter der Bedingung, daß ertäglich bei Anbruch des Tages eine Messe lesen sollte. Nachund nach wurde die Kirche von den Fürsten und reichenPrivatpersonen mit Altären und frommen Stiftungen do-tirt. Den ersten von den 24 Altären stiftete im I. 1317Waldemar dem heiligen Jakobus zu Ehren, und gründetezugleich das Lehn Lxulum für die armen Fremdlinge, be-sonders geistlichen Standes, welche in der Stadt sterbenwürden, und bestimmte, daß die Priester am abgedachtenAltäre zugleich in jeder Messe feiner beiden Vorfahren, desMarkgrafen Hermann und dessen Sohns Johann V. ge-denken sollten 2). Im I. 1319 erklärte Bischof Johannvon Brandenburg die Probstci zu Berlin und die Kirche zuKöln für eine einzige Pfründe, und fetzte Köln unter diegeistliche Jurisdiction von Berlin 2). Die ferneren Schick-sale der im I. 1809 durch eine Feucrsbrunst ganz zcrsiör-
1) vr. C. Seidel, die schönen Künste. S. 9—Id.
2) Die St. Petrikirche (von Schmidt) 1819. S. 1 — 2.H Nicolai, Einleit. S. XXVI.