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im 1.1340 von seinem Münzmcisicr Otto von Buek 30 MarkSilbers anzulegen, um ihn fortsetzen zu können. In, 1.1367oder 1377 litt aber die Marienkirche bereits durch Feuerbedeutenden Schaden, und brannte, kaum wieder hergestellt,abermals fast gänzlich wieder ab in der großen Fcuersbrunst,welche im I. 1380, am Tage des heiligen Laurcntii undTiburtii, den größten Thcil der Stadt in Asche legte, weilBerlin zu jener Zeit meistens nur aus Häusern von Holzund Lehm bestand, deren Dächer mit Schindeln und Strohgedeckt waren ^). Der von Pabst Urban Vi. zur Herstellungbeider Kirchen ertheiltc Ablaßbrief, welcher allen denen, dieden neuen Aufbau unterstützen würden, hundcrttägigcn Ab-laß versicherte, brachte so reiche Beisteuer, daß die Marien-kirche bald von neuem in brauchbaren Stand gesetzt wurde,denn in, I. 1383, so wie in einigen darauf folgenden Jah-ren, wurden derselben bereits wieder Altäre und frommeStiftungen geweiht 2). Dieser Bau ist es, der, mit Aus-nahme des Thurmes, ohne wesentliche Veränderungen bisauf den heutigen Tag steht; nur der an der Südseite derKirche befindliche Vorbau, welcher die Sakristei umfaßt,ist von späterem Alter 2). Die Kirche ist größtcntheilsaus Backsteinen aufgeführt, nur der breite Vorbau desThurmes besieht, zunächst auf einem ganz niederen Sand-stein ruhend, bis hoch zun, ersten Dache hinauf aus be-haucnem Granit. Diese Stewart läuft auch, die jetzigebeträchtliche Anhäufung späterer Erde mitgerechnet, in einerungleichen Höhe von etwa 10 Fuß, und mit deutlichenSpuren zugemauerter Thür- oder Fcnstcrwölbungen, untenan der ganzen Nordfeite der Kirche fort, geht aber dagegenan der Südfeite nur als bloßes Fundament kaum 3 Fuß
1) Lelrnndr, I. c. Ose. HI. p. 2 er 10.
2) .Min, die Marienkirche. S. 8.
3) Vom Thurmbau und dem Innern der Kirche wird weiter hindas Erforderliche gesagt werden.