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Sohn Heinrichs ohne Land, mit welchem das Ascanischeoder Anhaltischc Haus in Brandenburg im 1.1320 erlosch.
Es sei den Brandenburgischcn Geschichtsschreibern über-lassen zu schildern, was die Anhaltische Dynastie für Ver-größerung des Ländcrgcbiets, für Sicherheit, Ordnung undinnern Wohlstand in den Marken und den damit verbun-denen Ländern von 1142 bis 1320 gethan hat, wir wol-len uns darauf beschränken, zu untersuchen, was für Ber-lin und Köln in dem letztem Jahrhundert der Regierungdes Ascanischcn Stammes geschehen ist, und wie derZustand beider Städte damals war.
Zum Beweis, daß Berlin schon als Stadt nicht alleinvor Johann ll. und Otto III., sondern auch vor ihremVater, Albrecht II-, cxisiirt habe, wird ein der St. Niko-laikirchc angeblich im 1.1202 crtheilte Jndulgenzbrief i)und eine an der inneren Wand der Kirche links von derOrgel befindliche Inschrift angeführt. In dem Jndulgenz-briefe versichert der Kardinal und päbstliche Legat Raimundeinen hundcrttägigcn Ablaß denjenigen, welche diese Kirchebesuchen und das Lied 5slve singen werden. Hier-
aus wird nun der Schluß gezogen, daß wenn diese Kirche,obgleich von der jetzigen an Größe und Gestalt verschieden,schon im I. 1202 so bedeutend gewesen sei, um zur Er-thcilung eines solchen Ablaßbriefes Veranlassung zu geben,sie wenigstens schon in der zweiten Hälfte des 12tcn Jahr-hunderts müsse erbauet worden und mithin Berlin damalsschon als Stadt vorhanden gewesen sein. Nach der obgc-dachtcn Inschrift wurde ferner die Kirche im Jahr 1223renovirt. Sie muß also, sagt man, viel früher und folg-lich wenigstens in der Mitte des 12tcn Jahrhunderts ge-gründet und ausgcbauet worden sein, wenn sie schon in derersten Hälfte des 13tcn Jahrhunderts so baufällig war, daßsie einer Erneuerung bedurfte. — Abgesehen davon, daß
1) Der AuSzug dieses Ablaßbriefes ist in Küster, Th. I. S. 2i9.abgedruckt.