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in den sandigen Gegenden jenseits der Spree niedergelassenhaben, und für die frühere Erweiterung von Köln der gc«schichtliche Grund geltend gemacht werden, daß als Albrcchtder Bär zum Markgrafen der Altmark vom Kaiser Lotharim Jahr 1134 ernannt wurde, um die deutsche Nordgrenzegegen die zu steten Einfällen in das Gebiet ihrer Nachbarngeneigten Slaven zu vcrtheidigen, er von Salzwedel ausnordöstlich, und also von der berlinischen Seite, gegen diewendischen Gegenden der Mittelmark anrückte und die Be-wohner derselben angriff; die am rechten Sprceufer woh-nenden Wenden zogen sich wahrscheinlich bei seiner Annä-herung nach Köln zurück, wo sie in den auf Pfählen zwi-schen Sümpfen ruhenden Hütten gegen den ersten Angriffsicherer gestellt waren, während die deutschen Sieger sicham rechten Ufer festsetzten, um von dort aus ihre unruhi-gen Nachbarn in Zaum und Zügel zu halten, und dieseAnhäufung der Slaven auf der linken Flußscite mag baldVeranlassung zum weiteren Ausbau von Köln gegeben ha-ben. Zur Bestätigung unserer Hypothese dient, daß manin der Gegend von Berlin gerade von der kölnischen Seiteviele wendische Ortsnamen antrifft, als Köpnick, Glienicke,Britz, Buckow, Ließen, Rudow, Treptow, Lankwitz, Steg-litz i) u. s. w., hingegen auf der berlinischen Seite nurPankow und Stralow 2) nennen kann. Alle übrige Dör-fer von dieser Seite haben deutsche Namen, als Lichten-berg, Hcinersdorf, Schönhausen, Reinickendorf, Tegelu. s. w. 2) Wäre Küster nicht so unzuverlässig/ so könnte
1) Die Endung witz bedeutet im Wendischen licht, hell; itz,im keltischen Sohn; 0 w, au, niedrig liegende Oerter im Wend.,woher das altdeutsche awe, owc, Aue.
2) Pankow kommt vom Flüßchen Panke, im Wend. Hassel-nnßschaale; Stralow von Strala oder Strela, Wend. dem Pseil,daher vielleicht das deutsche Wort Strahl, nach anderen von Rodolphde Dstralowe, dem dies Dorf gehört haben soll.
ö) Nicolai, Einl. S. V.