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diese drei Namen aus, und schrieb, Seinem guten Gedächtnisseund Herzen treu, den Namen Fintelman» darüber. Nach-her sagte Er mir: „Ich habe absichtlich den jungen Mannin Ungewißheit gehalten und warten lassen, um zu sehen,wie er sich inzwischen verhalten würde: und nun, da alleüber ihn eingezogenen Erkundigungen zu seiner Ehre sprechen,habe ich ihm um so lieber und ruhiger die Stelle gegeben."
Der Grundzug im Charakter des Königs war rein-menschliches Wohlwollen: aber immer, namentlich bei Verlei-hung eines Amtes, verbunden mit großer Vorsicht und Be-sonnenheit. Deßhalb gab Er nie vorher Versprechungen,saßtc sie auf jeden Fall stets bedingt: liebte es aber, zu über-raschen und damit um so mehr zu erfreuen. Wenn Er ir-gend Jemanden eine Wohlthat, eine Auszeichnung zugedachthatte, so ging derselben nie eine annähernde Wahrscheinlich-keit vorher, und am Wenigsten ahnete sie der, welcher siedann als eine unvermuthetc Wcihnachtsgabe empfing. Nieblickte Sein seelenvolles blaues Auge heiterer und zufriede-ner, als wenn Er überraschte und Glückliche sah und machte.
Als Er nach beendigtem Kriege nach Petersburg reiste,Seinen Freund, den Kaiser Alexander I., zu besuchen, nahmer Seinen Adjutanten, den damaligen Obersten von Witzle-ben, mit, und angekommen auf der Russischen Grenze, über-reichte Er ihm selbst die Gencrals-Uniform, die der Beglücktenoch nicht erwartet hatte. Herr von Witzlebcn erzählte: „derKönig sei dabei so vergnügt und herzlich gewesen, als wennIhm selbst eine Wohlthat wäre zu Theil geworden."
Solche Züge erfreuender Milde gehen permanent durch