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1 (1842)
Entstehung
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Dritten Abschnitt

die Eigenthümlichkcit Seines Charakters

psychologisch und historisch in's Auge fassen. Seine Charak-terbildung, wie dieselbe prägnant im individuellen Geprägehervortritt, wurde bedingt und zugleich erleichtert durch dieBeschaffenheit, Mischung und Richtung Seiner intellectuellenKräfte. Weil Er Alles klar und bestimmt dachte und die-sem Denken Seine Phantasie stets untergeordnet blieb, solebte und bewegte Er sich auch mehr in Ideen, als in Ge-fühlen, woraus sich dann von selbst Seine Grundsätze, dieden Charakter bestimmen, entwickelten. In Allem, was Erdachte, fühlte, wollte, beschloß und that, einen festen Grundder Selbstbestimmung zu haben, war Seinem Naturell einunabweisbares Bcdürsniß, so daß Er in Allem, was Ihmvorkam, immer und zuerst nach dem Grunde der Sachefragte.

Lag darin etwas Zweideutiges, wohl gar Unreines, sofühlte Er das schnell heraus lind wies es dann gleich vonder Hand, so daß man Ihm nicht zum Zweitenmal damitkommen durfte. War Ihm aber die Sache wichtig, ohnesie gleich in Gründen und Folgen zu erkennen und zu durch-schauen, so erklärte Er sich zwar nicht dafür, verwarf sieaber auch nicht, sondern häsitirte, und dann war Ihm dasWort nahe:Die Zeit zeitigt; man muß sie abwarten." Insolchen Fällen temporisirte Er, nicht in innerer Schwankung,sondern ebenfalls wieder aus Grundsatz, um Nichts zu prä-cipitiren. Eben weil Ihm die Erfahrung über Alles galt,mehr, als ein System von Theorien, haßte Er alles Evperi-