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1 (1842)
Entstehung
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Solche erquickenden Genüsse eines stillen Familicnglückcskönnen in allen Ständen, auch den untersten, wenn denHausvater und die Hausmutter der rechte Sinn dafürbeseelt, stattfinden. Aber eben das Allgemein-Menschlichedarin, das in jeder reinen Brust, sie schmücke Stern undOrdensband, oder umschließe ein härener Kittel, Anklang fin-det, ist das Göttliche. Göttlicher Natur ist ursprünglich je-der Mensch: aber sie auszubilden, zu nähren, zu befestigen,daß das Göttliche in ihr vorherrschend werde, ist des ver-suchten Lebens schwere Aufgabe. Würdig gelöst, so viel esnach menschlichen Kräften möglich ist, finden wir sie in den:Leben des Königs und der Königinn. Nie hat Ihr hoherStand und Rang, nie irdische Macht und Herrlichkeit dasGöttliche in Ihnen unterdrückt und verdunkelt: unter allenWechseln eines viel und schwer geprüften Lebens war dasNein-Menschliche, beseelt von ungeschminkter christlicher Fröm-migkeit, Ihre Natur, und den milden, zarten Sinn für allesWahre, Schöne und Gute, haben Sie bewahrt bis an Ihr Ende.

Bei den prächtigsten, herrlichsten Hofcsfesten, die mitder reichsten Freigebigkeit gegeben wurden, hat man den Kö-nig, der keiner Eitelkeit sähig war, oft verstimmt, unlustigund verschlossen gesehen: wo Er aber heiter, gesprächig, offenund glücklich war, war es nur immer da, wo Er Seinernatürlichen Stimmung für das Ungesuchtc, Einfache undNaturgemäße, sich hingeben konnte.

Ach wie viele süße Erinnerungen der schönen Tage, dieEr mit Seiner Gcmahlinn ungetrübt auf der Pfauen-Inselverlebte, trug Er in sich! Wie führte Alles, was sie einstan Seiner Seite hier eingerichtet, angeordnet und verschönert