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Naturgenusse widmete, hatte Er aus Seiner Umgebung auchnur solche Personen um sich, mit denen Er sympathisirte, undso gab Er sich ganz hin, wie Er war. Hier mußte manIhn sehen und hören, wenn man Ihn, den Menschen, wolltekennen lernen : da konnte man Ihn durchschauen, denn SeinInneres wurde ein Acußercs.
Die idealische Natur und glückliche poetische Stimmungder Königinn, die in Ihrer srischen schönen Jugend Alles imroscnsarbcncn Lichte ansah und ausfaßte, bedurfte gar kei-ner äußeren angenommenen Form; denn ihr ganzes Wesen um-floß der Zauber weiblicher Anmuth. Man denke sich diesesglückliche Ehepaar in seiner frischen Jugend, umgeben von aus-blühenden lieblichen Kindern, auf der Pfaucninsel, im Besitzealles dessen, was das Leben Reiches, Prächtiges und Herrlicheshat, und doch im einfachen Naturgenusse entfernt, von allenReizmitteln der Kunst und Verwöhnung, in sich glücklich undbefriedigt, und man kann in Wahrheit behaupten, daß eswohl nie einen König gab, der glücklicher war, als FriedrichWilhelm IN. es damals war.
In der Einfalt der Sitte, wenn sie durch Geist undpersönliche Würde gehalten ist, liegt, wo wir sie auch finden,ein wunderbarer Reiz: denn sie kann nur da sein, wo Un-schuld und Wahrheit und Kindlichkeit noch die Brust hebenund die Wangen röthen. Dieser Reiz wird größer, wennwir sie in de» höheren und höchsten Ständen finden, in de-nen das Leben mit seinen complicirtcn und gesuchten Genüssenvom Einfachen abführt und stets neuer künstlicher Reizmittelbedarf, um in den bald durchlaufenen Kreis der Zerstreuun-gen wieder Abwechselungen zu bringen. Gott hat den Mcn-