Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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der Herr Hofmarschall hat uns so eben zurückgewiesen undbesohlen, gleich die Insel zu verlassen. Ihre Majestäten derKönig und die Königinn sollen hier sein; und dann ist Frem-den der Zutritt nicht gestattet."

So schlimm ist's nun eben nicht," sprach die freundlicheschöne Frau;kommen Sic nur mit, mir wollen Sic schon ent-schuldigen; der Herr von Massow ist unser guter Freund."So gingen alle Biere in heiteren geistreichen Gesprächen, inwelchen die Dame mit Entzücken über England sprach, langemit einander, und namentlich erfreute Beide das dreiste, kcckeUrtheil der Engländer. Aber wie erstaunten diese, als sie, indie Nähe des Schlosses gekommen, vor demselben ehrerbietigstehend die Dienerschaft in Königlicher Livree erblickten undHerr von Massow das Dejeuner ankündigte! Nun erkann-ten sie mit freudigem Schrecken den König und die Königinn.Sic wollten sich entschuldigen; aber die herzgewinnende Güteder Königinn entfernte jede Verlegenheit, und der Königsprach:Treten Sic näher, meine Herren! Frühstücken Siemit uns. Nach der schönen Morgenpromenade, denke ich,wird's unS schmecken."

Alles, was das Hoflebcn, seiner Natur nach, Abgemesse-nes, Feierliches und Beengendes hat, mit allen seinen Formenhergebrachter Etiquette, wurde hier abgelegt. Der Könighatte sich zwar sehr in Seiner Gewalt und verlor, auch wennEr froh war und sich gehen ließ, nie Seine Haltung. Aberdiese Haltung war eine innere und in Seinem Innern warEr stets frei und folgte Seiner Neigung, da Er in der Rein-heit und Lauterkeit Seines Wesens Nichts zu verbergen undzu verstecken hatte. In den Stunden, die Er dem stillen