Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
485
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Er sich auf einen der vielen Ruheplätze; bald stand Er innigheiter vor einem Blumenbeete stille: bald uutcrredcte Er sichmit den Hirten, oder erfreuctc vorübergehende Kinder.

Hier hatte Er an der Seite Seiner schönen, edlen, an-muthsvollcn Gemahlinn, noch unberührt von dem Unglück derZeit, in der ersten süßen Gatten- und Vatersrcude glücklicheJahre verlebt. Alle, welche das hohe, frische, jugendliche,Königliche Ehepaar damals gesehen und Augenzeugen dieserheiteren Harmonie, die Ihre Herzen beseelte, gewesen sind,sprechen mit Entzücken davon. Man erzählt darüber eineMenge Anekdoten, wovon die eine noch lieblicher ist, als dieandere.

Eines Tages im Sommer I7W waren zwei Reisendeaus England nach der Pfaueninsel gefahren, und, unbekanntmit dem Verbote, an einem Punkte fern von der gewöhnliehen Fähre, wo Niemand sie bemerkt, an s Land gestiegen.Nicht wissend, daß die Königliche Familie anwesend sei, gingen sie in früher Morgenstunde vergnügt umher, als ihrer derHofmarschall von Massow ansichtig wurde, der ihnen befahl,umzukehren und sofort die Insel zu verlassen. Die beidenReisenden nahmen aber einen Umweg, und auf diesem begeg-nete ihnen ein Herr und eine Dame, ohne alle Begleitungund so einfach gekleidet, so ungekünstelt in Haltung undWesen, daß sie keine Ahnung davon hatten, wer sie waren.Der ungckannte Herr aber fragte sie: ,,wic ihnen die Inselgefiele?" und als sie ihre Freude über ihre Lage und Culturausgedrückt, forderte die ungckannte Dame sie freundlich auf,mitzugehen; sie, bekannt hier, würden ihnen gerne Alles zeigen.Wir thäteiss gerne," antworteten die Engländer;aber