und oft von Tausenden gleichzeitig dann besucht, sie dochbei Seiner Anwesenheit für Jedermann geschlossen war, undkein Fremder herüber geholt, auch außer der bestimmten Fahrean andern Uferstellen nicht gelandet werden durste.
Unterbrochen, gestört, ermüdet, oft auch verstimmt vontäglich wiederkehrenden, durch den ganzen Tag gehenden Ansprachen, Anläufen, Bitten, Querelen und Zudringlichkeiten, eilte Er mit einem Gefühl von Sehnsucht nach demstillen, friedliche» Eilande, wo Er für sich, und die Mittags-und Abendstunden mit Seiner Familie allein war. WennEr das Schiff betrat, um herüber zu fahren, knöpfte Er ge-wöhnlich unwillkührlich den eng angeschlossenen Rock auf undlüftete die freier athmende Brust. So wie Er den erstenSchritt aufs Ufer gcthan hatte, ging Er langsam, schlendernd,mit den Händen auf dem Rücken, im Ausdruck Seiner Stimmung, nach Seinem kleinen Wohnzimmer, wechselte die Klei-dung und Alles an Ihm, vorzüglich Sein mildes Angesicht,bezeichnete Ruhe und Behaglichkeit.
Nachdem Er sich mehrere Stunden in Seinem Cabinetaufgehalten, die dort hingelegten eingegangenen Sachen durch-gesehen, sie mit Marginal-Bemerkungen, Frag- und Ausrufungszeichen, vermittelst eines Bleistiftes bezeichnet, in den»reisten Fällen auch das Eontentum der zu gebenden Ant-wort hinzugefügt hatte, trat Er frei in's Freie, und hier mußman Ihn gesehen und beobachtet haben, um zu wissen, daßauch ein belasteter König ein Glücklicher sein kann, wenn erein reiner, edler, gemüthlicher Mensch ist. Nun durchstrichEr die Insel nach allen Richtungen hin, bald lesend in einemBuche, das Er gewöhnlich in der Hand hatte, bald sin-nend umherschaucnd, sich lehnend an einen Baum; bald setzte