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Er zu thun pflegte, wenn Er lebhaft wurde, stark mit demrechten Fuße auf, und fuhr weitergehend fort: „Allerdingsklebten Friedrich Schwächen und Gebrechen an, ja man kanndas oft gehörte Wort: Wo viel Licht, ist auch viel Schatten!auf ihn anwenden; denn er war und blieb Mensch. Aberdiejenigen, welche ihm eine natürliche Neigung zur Härteund Despotie beilegen, wie Sie vorher bemerkten, haben ihnam Wenigsten begriffen. Vielmehr war reines menschlichesWohlwollen, lebendiges, kräftiges Mitgefühl, oft bis zur Rüh-rung, die ursprüngliche natürliche Stimmung seines Gcmü-theS. Er trug diese so tief in sich, fand in ihr so ganzsein Element, daß er unaufhörlich darauf bedacht war, sie insich zu befestigen, zu nälyren und zu stärken. Daher fein re-ger Sinn für Freundschaft, seine Liebe und Zärtlichkeit fürseine Freunde, und, des großen Abstandes der Verhältnisseungeachtet, seine Treue und .Beständigkeit: daher seine Liebezur Musik und ihre sausten Eindrücke, — auf seiner Flöte ge-langen ihm die Adagio s bekanntlich am Besten; — daher seineentschiedene Neigung für die Wissenschaften, sowohl in denTiefen der abstrakten Philosophie, als aus den heiteren Höhender Poesie: daher seine Liebe für Thiene, freilich auch dieHunde: daher seine Sympathie mit der Einsamkeit und fürdie ewig neue Natur. Dieser Garten hier, wie ernst, wiewürdevoll, und doch auch zugleich wie stille, wie vertraulich,wie ansprechend! O! wie oft ist er hier, auch in heiterenruhigen Nächten, erfüllt mit den edelsten Empfindungen, aus-und abgegangen. Wer so denkt, fühlt, wählt, genießt, unddarin sich gleich bleibt: der kennet die Härte der Misanthro-pie nicht."
„Aber er ist in seiner Jugend maltraitirt; intimidiren