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Feldmütze hebend, ernst und trübe aussehend, an mir vor-über. Bald darauf kehrte Er aber wieder um, redete michfreundlich an, und forderte mich auf, mit Ihm zu gehen.
„Sind wohl gern in Sans-souci?" fragte Er. „Ja,"antwortete ich, „dieser alte Barden-Hain ist mir in derUmgegend von Potsdam der interessanteste Ort, zu dem ichmich am Meisten hingezogen fühle. Er ist der ernste, an-sprechende Schauplatz großer Erinnerungen." „Gicbt," sielder König ein, „allerdings viel zudenken und zu vergleichen!"„In den trüben Jahren 1807 — 8 und 1899," — fuhr ichfort, „bin ich oft mit betrübtem Herzen hier auf- und abge-gangen, und tröstete mich mit der Hoffnung auf eine bessereZukunft. Gott hat sie segensreich über uns herausgeführt,und nun wandelt sich» froher in Sans-fouci." „HabenSie," fragte der König, „Friedrich II. gekannt?" „Ich er-innere mich, den großen Herrn in meiner frühen Kindheit ge-sehen zu haben, und von daher ist mir sein Flammen-Augeunvergeßlich geblieben. Bei seiner Anwesenheit zu Hammsollte mein seliger Vater, ein sonst fester, entschlossener Mann,im Namen der Geistlichkeit ihn anreden; aber getroffen vonseinem gewaltigen Blick, verlor er die Fassung." Der Königlächelte und setzte hinzu: „Ja, sein Auge war seines GeistesSpiegel, und dieser Geist war voll Licht und Tiefe. Er"eilte seinem Zeitalter voraus, stand über demselben, und Vie-les, was er gedacht, geschrieben und hinterlassen, trägt jetzterst seine Früchte." „Wenn man," bemerkte ich, „seine Schrif-ten liest, namentlich die, wo von Menschen-Rechten die Redeist, dann will es scheinen, als ob seine Grundsätze milder undumfassender gewesen wären, als seine Praxis, in der sich dochoft viel Härte, Willkühr und Gewalt herausstellt." Der
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