Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
450
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nem satyrischen Lächeln ansehend,) den Herren Theolo-gen, wenn sie nur sich, das Snbject, und nicht das Object,die göttliche Offenbarung, anerkennen und ehren. Jeder hatdann sein Glas."

In der Nähe von Paretz hatte der König auf einemschönen Punkte ein Belvedere erbauen lassen, von wo aus mandie ganze Umgegend überschauet. Der Blick nach den ent-fernten Hügeln, Kirchdörfern, einzelnen Bauerhäuscrn, Wie-sen und Baumgruppen, ist ungemein lieblich und erheiterndund stimmt das Gcmüth zum stillen Frieden. Hier ruheteder König gern aus: Er ging aber nach dem Tode derKöniginn gewöhnlich allein hin, ohne Begleitung.

Die Grund-Stimmung Seines Gemüthes war eine contemplative, und wenn Er dieser nachhängen wollte, war Erauch immer gern einsam, ohne Zeugen: ja Er entfernte Allcs von sich, was Ihn hätte stören und in Seinen Betrach-tungen unterbrechen können. In dieser Beziehung warenIhm die alten hohen, schattenreichen Buchen- und Eichen-Alleen im Parke Friedrich des Großen lieb und wcrth.

An einem schönen milden Svmmerabcnd im Jahrehatte ich meinen Spaziergang nach dem Jedem offenstehen-den Sans-souci genommen. In der Nähe des Japani-schen Hauses ging langsam, mit in einander verschränktenArmen, der König auf und ab und stand oft, wie in Ge-danken vertieft, stille. Dicß bemerkend und diese Seine Stim-mung kennend und ehrend, wollte ich ausweichen, um Ihnnicht zu Hören. Aber Er hatte mich schon gesehen. Ichstand also ehrerbietig stille und Er ging, leicht die Hand zur