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Inschrift, die Er einst in Königsberg auf dem Gottesackerals für Ihn passend gefunden:
Meine Zeit mit Unruhe;
Meine Hoffnung in Gott.
Das ist Ihm das Resultat eines langen, großartigenLebens in den Aufgaben, die es Ihm gestellt; aber auch inden Kräften, womit es Ihn getragen hat. Kcinesweges le-bensmüde und das Ende herbeisehnend, vielmehr kräftig, ge-sund und froh, noch 12 Jahre von Seinem Todestage ent-fernt, saßt Er ihn doch, als wenn er ganz in der Nahe wäre,ernst und ruhig in's Auge, und thut und vollbringt nun,was er gebietet; und nachdem Er es gcthan und vollbracht,im Geiste schon Abschied genommen hat, flehet Er nun mitdiesem Blick und Herzen Alles an. Was Er geschriebenund als Seinen letzten Willen niedergelegt hat, wissen dieSeinigcn nicht, sie haben davon keine Ahnung; aber Erträgt es still in Seiner Brust, und nun schlägt das treueHerz in ihr um so inniger Allen, die Er liebt, entgegen.Das Staatsrudcr liegt noch in Seiner festen, erfahrenen,sichern Hand; Er bleibt fortwährend in Thätigkcit, Er hatdie hohe, glänzende Stufe eines Seniors unter den Regen-ten Europas erstiegen; Sein Ansehen, Seine imponirendeRuhe erhält der Welt den Frieden; noch stehet Er im Mit-telpunkt der öffentlichen Angelegenheiten, Sein Wille, SeinVerhalten entscheiden, und doch flehet Sein Auge das Re-giment schon in den Händen Seines hohen Sohnes: aberEr ist voll Ruhe und Hoffnung, Er konnte das vollwichtigeWort in hoher, väterlicher Freude schreiben:
„Deine Grundsätze und Gesinnungen, lieberSohn! sind mir Bürge, daß Du ein Vater Dei-ner Untcrthancn sein wirst."