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mer mit dankvoller Begeisterung von der schönen Zeit Ihrerdortigen Studien: darum müssen Sie mir helfen. Ich höre,der König ist eben jetzt zu Potsdam. Wie kommt man zu Ihm?"
Nachdem wir die Sache, in die ich von Herzen einging,besprochen, schrieb ich an den Geheimen Cabinets-Rath Al-brecht, und bat im Namen Niemeyers für ihn um Gestat-tung einer Privat-Audienz. Diese bewilligte der König zwarnicht; ließ aber Nicmeyer und mich zur Mittagstafel einla-den. Dieß machte Niemeycr besorgt, und zweifelnd fragteer: ,,Wie wird's nun werden?" „Vor der Tafel," antwortete ich,„wo der König nur im Allgemeinen mit Seinen Gästen zureden pflegt, und Alle in einem Kreise umherstehcn, könnenSie Ihr Gesuch nicht anbringen; noch weniger bei Tische, wovon Geschäftssachen und Anträgen nicht gesprochen wird;aber nach der Tafel, wo der König mit Einzelnen zu redenpflegt, wollen wir uns isolircn und in dem großen Gescll-schastssaale uns in die Vertiefung eines entfernten Fenstersstellen und den günstigen Moment abwarten. Auf dieserStelle habe ich manche Fürbitte mit glücklichem Erfolge vor-getragen und ich hoffe das Beste."
Des andern Tages gingen wir zur bestimmten Stundegemeinschaftlich nach dem Schlosse, wo wir in dem Versamm-lungszimmer eine glänzende Gesellschaft fanden. Als der Kö-nig hereintrat und Niemcyer sah, begrüßte Er ihn ungemeinfreundlich, hieß ihn willkommen, und reichte ihm, was Ersehr selten zu thun pflegte, die Hand.
Bei der Tafel wurde ihm der Platz dem Könige gegen-über vom Hosmarschall angewiesen, und der König richtete
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