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1 (1842)
Entstehung
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dann blieb er immer in den Schranken einer edlen Mäßi-gung. Alle, die ihm am Nächsten standen und ihn am Ge-nauesten kannten, ehrten und liebten ihn am Meisten*).

Auch Referent erfreucte sich seines freundschaftlichen Ver-trauens. Schon von meiner Jugend her war er mir theucr,als ich in den Jahren 1789-—1792 auf der Universität zuHalle studirte, und ich ehrte, wie in den unsterblichen Män-nern Semlcr, Nössclt, Knapp, Mursinna, Stange, Eberhardund Maaß, auch in Nicmeper meinen wohlwollenden Leh-rer, der den Jüngling freundlich aufnahm und ihm Zutrittin sein heiteres Haus gestattete.

Angezogen von der treuen Ergebenheit der Ober-Präsi-denten v. Vincke und v. Basscwitz, wie des damaligen Ne-gierungs-Directors, nachherigcn Ministers v. Brenn zu Pots-dam, die auf dem Pädagogium zu Halle ihre erste wissenschaft-liche Bildung empfangen hatten und mit fortdauernder Ver-ehrung ihm zugcthan waren, fühlte er sich in ihrem unddem Umgange mit ihren edlen Familien heimisch, war oftund gern in Potsdam, und auch ich verlebte mit ihm in die-sem Kreise schöne, unvergeßliche Stunden.

Im Jahre 1827, den 29. März, trat Nicmeper Mor-gens in mein Zimmer, kräftig und stattlich, mit den Worten:„Gott grüße Sic, lieber Freund! ich habe eine wichtige Sache

*) cont. die Schrift: Ai. H. Nicmcycr. Zur Erinnerung an des-sen Leben und Wirken. Herausgegeben von A. Jacobs undnach dessen Tode vollendet von I. Gruber. Halle. Waisen-haus-Buchhandlung, l83l.