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1 (1842)
Entstehung
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und von Stuttgart aus dem Könige einen Besuch angekün-digt. Sic war in ihrer körperlichen und geistigsittlichenBildung eine wahrhaft hohe Frau, deren Acußeres voll An-stand und Würde, deren Denkart, Gesinnung und Hand-lungsweise, voll Milde und Güte, allgemeine Verehrung ein-flößte. Reich an Verstand, Einsicht und Erfahrung, blieb siedoch stets in ihrer sanften, weiblichen Sphäre und war dieleitende Protcctorinn aller weiblichen Erziehungs-, Bildungs-und Wohlthätigkcits-Anstalten in Petersburg. Sie besuchtedieselben wöchentlich, beseelte sie mit dem Geiste des Fleißes,der Ordnung, Zucht und Tugend, und erhielt sie größten-teils mit ihrer reichen, nie müde werdenden, KaiserlichenFreigebigkeit. In ganz Rußland, und namentlich in St.Petersburg, war sie fast abgöttisch verehrt und geliebt unddie Volksstimme nannte mit Pietät sie nie anders, alsunsere Mutter Maria.

Und sie war die glückliche Mutter des edeln, weltbe-rühmten und allgemein gepriesenen Kaisers Alexander, indessen Landen Gott Gericht gehalten hatte über den KaiserNapoleon. Unserm Könige war sie besonders auch persön-lich noch lieb und Werth in ihrer Liebe, Fürsorge und müt-terlichen Zärtlichkeit für Seine Tochter, die damalige Groß-sürstinn, die jetzige Kaiserinn.

Einer solchen, in allen Beziehungen hohen und seltenenFrau, bei ihrer Anwesenheit zu Potsdam und Berlin, Seinefrohe, dankvolle Verehrung zu bezeigen, war Seinem HerzenBedürfniß. Die gewöhnlichen Ehrenbezeigungen, die in Vor-stellungen, Paraden, Gastmählern, Schauspielen, Bällen undIlluminationen bestehen, genügten Ihm nicht. Er wollte