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1 (1842)
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der Wein, als Er ihn bezahlte, Sein rechtmäßiges Eigen-thum. Keiner würde es mißbilligen, wenn Er als solches esbetrachtet und an sich genommen hätte, Jeder es vielmehr soganz recht und in gehöriger Ordnung finden, und die Mei-sten möchten es wohl auch also damit gemacht haben. Derhohe Herr dachte, suhlte, handelte anders. Er schützt dasAndenken eines verdienstvollen Mannes vor Verletzung, ehrtes in seinem Sohne und erleichtert die Annahme einer freund-lichen Gabe, die der Vater hinterlassen hat.

Daß dieser Zartsinn in einer eigenthümlichen Sphäreathmet und nicht der gewöhnliche ist, fühlt Jeder, und wermöchte nicht wünschen, in einer ähnlichen Lage ebenso handelnzu können? Daß aber der König in allen vorkommendenFällen immer so handelte und stets von diesem feinen, noblenTacte geleitet wurde, ist aus zahllosen Thatsachcn bekannt.

Dieß Sein Zartgefühl war so Seine habituelle Naturgeworden, daß es sich auch dann aussprach, wenn Er Un-zartheiten zurückweisen mußte, was oft sehr kategorisch ge-schah. Denn als einst an großer, glänzender Hostafel einIhm gegenüber sitzender Gesandter einer großen Machteinen verdienstvollen, vor Kurzem gestorbenen, Preußischenhohen Beamten tadelte und seine Verdienste als problema-tisch in den Schatten stellte, sah der König den Sprecherxrnst an und fragte: „Würden Sie ebenso nachthcilig überden Verewigten urtheilen, wenn er noch lebte und hier ge-genwärtig wäre? Abwesende, die sich nicht verantwortenkönnen, muß man nicht angreifen; am Wenigsten, wennsie vor ihren höchsten Richter getreten sind: ich liebe dasnicht. Den Mann, welchen Sie da tadeln, habe ich besser