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Stimmung cines Festes, welches der Freund dem Freundegiebt.
Daß der König, bekannt mit allen Lebensverhältnissendes General von Köckeritz, dessen alte Freunde und Kriegs-kameraden, unter dem Siegel der Verschwiegenheit, für dicßJubelfest hatte einladen lassen, und nach mehrtägigem Aufent-halte, bei ihrer Abreise nach ihren verschiedenen, entferntenWohnorten, reichlich beschenkte, darf nicht erst erwähntwerden.
Das rein Menschliche, Wohlwollende, Alles Berücksich-tigende, Heitere und Zartsinnigc, in der Anordnung des gan-zen Festes tritt so großartig und glänzend, und doch auchso einfach und kunstlos hervor, daß Jeder sich davon ange-sprochen, überrascht und befriedigt findet. Freunde, die aufeiner Lcbenslinie stehen und in ihren Verhältnissen sich gleichsind, können sich wechselseitig nicht aufmerksamer, freundlicherund herzlicher behandeln, als wir es hier in der hohenStellung eines Königs und in der subordinirten seinesDieners wahrnehmen. Das ist aber eben das eigenthümlichLiebenswürdige in dem Charakter und Leben des HochscligenHerrn, daß das rein Menschliche darin überall vorwaltet,jedoch dabei stets in hoher Königlicher Haltung und Würdebleibt. Das Eine war bei Ihm nie vom Anderen verlassen;in dem Könige sah man immer den Menschen, und imMenschen doch auch immer den König.
Alle, die Seine Achtung und Sein Vertrauen genossen,hingen mit grenzenloser Hingebung an Ihm; aber Keiner, auchin Seiner nächsten Umgebung, hat nach vieljährigem Um-