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1 (1842)
Entstehung
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zu seiner Verherrlichung thun würde. Am frühen Morgendieses Tages wurde er unter den Fenstern seiner einfachenJunggesellcnwohnung, zu Potsdam am Neustädter-Thore,vom Garde-Hautboisten-Chore durch den Choral: „Meinerst Gefühl sei Preis und Dank, erheb' Gott meine Seele,"geweckt und dadurch in die milde, fromme Stimmung ge-setzt, die ein solcher Tag verlangt.

Bald daraus trat in sein Zimmer der Adjutant desKönigs, Obrist von Witzlcbcn, und überreichte ihm eineigenhändiges Cabinetsschrciben, in welchem ihm der König,in einer vertraulichen, herzlichen Sprache, Seine glückwün-schcnde Thcilnahme bezeigte. „Denke ich," heißt es unter An-derem darin, „an die vielen Beweise einer treuen Ergebenheitund persönlichen Anhänglichkeit, die Sie seit vielen Jahren,und namentlich in der letzten trüben Zeit, mir, sich immergleichbleibend, offen und redlich erwiesen haben, so finde ichmich außer Stand, Ihnen meine Zufriedenheit und Dank-barkeit an den Tag zu legen und habe Nichts, womit ichsie auf eine meinem Herzen genügende Weise bcthätigcnkönnte. Sie haben mir zwar nicht, wie es jetzt an der Ta-gesordnung ist, mit Vorschlägen, Projectcn, Theorien undPlänen gedient, die man nicht brauchen kann, wenn man siean den Maßstab des Wirklichen legt: aber Ihre reiche Er-fahrung ist mir sehr oft nützlich gewesen und in dem ganzenVerhältnisse, welches uns verknüpft, habe ich Sic stets alseinen Mann gefunden, der, von den besten Gesinnungen be-seelt, frei von jeder unlauteren Nebenabsicht, es immer ernstund redlich meint, Gott fürchtet und Recht thut. Als einZeichen meiner Achtung verleihe ich Ihnen, bei Ihrem 5l>jäh-rigen Dienstjubiläum, den schwarzen Adlerordcn, dessen De-

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