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1 (1842)
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die »erstattete Freiheit mißbraucht. Die Insel ist ja nichtfür mich allein da; ich kann nur selten hier sein; wozu dennalle diese Schönheiten, namentlich die schnell verblühendenBlumen, wenn sonst Niemand seine Freude daran hat."Wie nun aber der Hofgä'rtncr bat, daß der begangene Raubmöchte bestraft, der Thätcr zur Verantwortung gezogen werden,und das Protokoll überreichen und seinen Namen nennenwollte, siel der König abwehrend schnell ein:Nein, nein,ich will den Namen gar nicht wissen. Habe da-rin ein unglückliches Gedächtniß; der könnte mirwieder einfallen, wenn der Mann 'mal späterhinEtwas zu bitten haben sollte, und würde ihm dann,in dem unangenehmen Eindruck, den er auf in ichgemacht, vielleicht nachthcilig sein. Vergessen,vergeben!"

Hier sehen wir die wahre, volle Natur des ächten christ-lichen Zartgefühls, entsprungen aus höheren Quellen. Seinfür angenehme Dinge und würdige Menschen ungemeinglückliches Gedächtniß nennt Er ein unglückliches, wennes auch widrige Eindrücke aufnimmt und bewahrt, die den-jenigen, von welchen sie ausgingen, nachtheilig werden kön-nen. Er kennet das menschliche Herz und die Macht undDauer einmal eingetretener bitterer Gefühle; darum weisetEr sie und ihre Versuchungen ab. Er will den Namen desMannes, der Ihn betrübt und Ihm Seine Freude zerstörthat, gar nicht mal wissen, nicht aus Aerger, nicht aus Ver-achtung und Hochmuth, nein, darum nicht, weil demselbendas nachtheilig werden könnte, wenn er späterhin mal Etwasvon Ihm zu erbitten haben sollte.