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1 (1842)
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schlägt die Augen nieder und fühlt das Uebergcwicht desGebers. Man wird beglückt in ihrer Nähe, und doch wünschtman sich in's Freie. Man geht erleichtert weg, und doch hatman den Muth verloren und mag nicht noch mal in dieselbeLage kommen. Schattirungcn solcher Art, wo der Mildeder Zartsinn mangelt, findet man in den höheren und höch-sten Ständen der menschlichen Gesellschaft bei vielen Reichenund Vornehmen, - die geben können und gern geben; esdarf nicht befremden, wenn dieß vorzüglich bei regierendenHerren der Fall ist.

Gewalt und Macht ist in ihren Händen; von ihnengeht Gnade und Ungnade aus. Sie sind der Mittelpunktihrer Umgebungen; auf sie sind alle Blicke gerichtet, von ih-nen fühlt sich Alles abhängig. Wie natürlich, daß sich inihnen das Gefühl und das Bewußtsein des Uebergewichtes undder Entscheidung entwickelt, und nun Alles, was sie thun,selbst ihre Milde, das prägnante Gepräge dieser kategorischenEntschiedenheit trägt. Solche Regenten besitzen die Haupt-eigenschasten, welche eine gute Negierung verlangt, ihre Fe-stigkeit hält zusammen und ihre Milde beglückt; aber manpreiset sich glücklich, wenn man dieser nicht bedarf, weil ihrzugleich ein castigirendcs Element beiwohnt.

Ein solcher Regent war im Preußischen Hause der Va-ter Friedrich des Großen, Friedrich Wilhelm I.

Eine martialische, spartanische Natur, die in ihrem me-tallenen Charakter unbiegsam sich petrisicirte und in ihrerStrenge, nach den Zuständen der damaligen Zeit, wie denStaatshaushalt ökonomisch ordnete, die Verwaltung undGesetzgebung regelte, so besonders, fortbauend auf das Werk